Die Kommunalbetriebe Bünde -AöR- beabsichtigen, die städtische Realschule Bünde-Mitte in Bünde um zusätzliche Unterrichtsflächen und ergänzende Funktionsräume zu erweitern bzw. im Bestand umzubauen, sowie eine Einfeldsporthalle neu zu errichten.
Dieses Vergabeverfahren betrifft das Gewerk Fachplanungsleistung ELT als Los aller Planungsleistungen.
Ziel der Fachplanung ist die Entwicklung einer energeieffizienten, wirtschaftlichen und betriebssicheren elektrotechnischen Infrastruktur unter Berücksichtigung der schulischen Nutzung sowie der Anforderungen an Sporthallen.
Gegenstand der Beauftragung ist das Leistungsbild Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung gemäß §§ 53-56 HOAI 2021 (Leistungsphasen 1-8).Die Planung umfasst folgende Anlagengruppen gemäß § 53 HOAI:- AG 4: Starkstromanlagen- AG 5: Fernmelde- und informationstechnische Anlagen- AG 6: Förderanlagen (soweit erforderlich)- AG 8: Gebäudeautomation (elektrotechnische Anteile)
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht.
Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung sowie den Vergabeunterlagen nebst weiteren Anlagen.
Details zu den geforderten Leistungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Das Angebot mit dem niedrigsten wertbaren Netto-Gesamthonorar in Euro erhält die volle Punktzahl.
In diesem Konzept stellt der Bieter mindestens dar: - die Herangehensweise insbesondere mit Blick auf die Besonderheiten der Planungsaufgabe (z.B. Zeitplan, Budget, Kombination aus Schule und Sporthalle, ggfs. Holzhybridlösung)- die Einbindung der Auftraggeberin und die Zusammenarbeit mit dem Planungsteam,- sein Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement (z.B. die Maßnahmen zur Einhaltung der Projektkosten sowie die Vorgehensweise bei Bauverzug, Kostenüberschreitung und Personalmangel von beauftragten Unternehmen; von besonderer Wichtigkeit ist die Darstellung zur Vermeidung von Planungsverzügen)
Umfang: max. 8 DIN-A4 Blätter
Bewertung: Bewertet werden die Qualität der Vorschläge des Bieters zur Herangehensweise und Bewältigung der Aufgabenstllungen. Das Konzept muss mindestens die Wertungskriterien abbilden. Näheres ist der Anlage RBM 0.7 zu entnehmen.
Das Konzept ist in einem Präsentations- und Verhandlungstermin zu präsentieren.
In diesem Konzept stellt der Bieter mindestens dar: - Der Bieter hat die Organisation des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals als strukturelle und prozessuale Lösungen für den Einsatz des für das Projekt vorgesehenen Personals darzustellen. Hierfür sind die für die Bearbeitung des Projekts vorgesehenen Personen namentlich unter Angabe ihrer Qualifikation zu benennen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. - Zur Darstellung der Organisation ist weiter eine Vertretungsregelung für den Projektverantwortlichen (Architekt/ Planer) darzustellen. Bei der Vertretung muss dargestellt werden, wie diese organisiert bzw. sichergestellt werden soll. - Weiter ist die Verteilung der Zuständigkeiten bei der Ausführung des Auftrags sowie die Präsenz des Personals vor Ort darzustellen.
Bewertung: Es wird auf das konkrete, für die Leistung vorgesehene Personal und dabei auf den Projektverantwortlichen (Architekt/ Planer) und, soweit vorhanden, z. B. den Bauleiter, den technischen Zeichner usw. abgestellt. Bewertet werden strukturelle und prozessuale Lösungen für den Einsatz des für das Projekt vorgesehenen Personals. Das Konzept muss mindestens die Wertungskriterien abbilden. Näheres ist der Anlage RBM 0.7 zu entnehmen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht.Stufe 1 Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungs-planung).Stufe 2 Grundleistungen der Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe)Stufe 3 Grundleistungen der Leistungsphase 8 (Objektüberwachung).
Weitere, über die in der Leistungsbeschreibung/ im Leistungsverzeichnis beschriebenen hinausgehende Besondere Leistungen werden - sofern erforderlich - gesondert vereinbart und vergütet.
Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb gem. § 17 Abs. 1 VGV
Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu bezeichnen. Verfahrensrügen sollen über das Vergabeportal eingereicht werden. Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der angebenden Vergabekammer bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Danach ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.
Die Vergabestelle wird entsprechend der vergaberechtlichen Vorgaben die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen verlangen. Erfolgt die Nachreichung, Vervollständigung oder Korrektur nicht fristgerecht, wird das Angebot ausgeschlossen.
Zwingende bzw. fakutative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
s. Nr. 3.1.2, 3.1.3, 3.1.4 bzw. 3.1.5 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen)Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen.
s. Nr. 3.1.2 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen)Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft.
s. Nr. 3.1.2 bzw. 3.1.4 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen)Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft.
s. Nr. 3.1.2 bzw. 3.1.3 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen)Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft.
s. Nr. 3.1.2 bzw. 3.1.5 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen)Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft.
s. Nr. 3.1.1 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen)
Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Februar 2014
Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft.
Zur Bestätigung der gemachten Angaben sind entsprechende Unterlagen dem Bewerberbogen als Anlage beizufügen.
Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Handelsregister gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Februar 2014
Zur Bestätigung der gemachten Angaben sind entsprechende Unterlagen (z.B. Handelsregisterauszug) dem Bewerberbogen als Anlage beizufügen.
Gesamtumsatz (netto) für die Geschäftsjahre 2023 - 2025
s. Nr. 3.2.1 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen)
Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ jedem Nachunternehmer, auf dessen technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft beruft (soweit dies für die Eignungsleihe erforderlich ist).
Es handelt sich um ein Auswahlkriterium, bei dem max. 20 P. erreicht werden können.
Mindestdeckungssummen:3 Mio EUR für Personenschäden3 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden sowie sonstige Schäden
Maximierung der Ersatzleistungen auf das 2-fache der vorbenannten Deckungssummen pro Jahr
s. Nr. 3.2.2 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen)
Die Angabe ist erforderlich von jedem Bewerber/ jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Zur Bestätigung der gemachten Angaben sind entsprechende Unterlagen (z.B. Versicherungsnachweis) dem Bewerberbogen als Anlage beizufügen.
Mindestanforderung Referenzen: mindestens eine Referenz des Büros:- Die Leistung muss sich auf die Planung aus dem Bereich Bildungsbauten beziehen; - Es wurden die Leistungsphasen 2-8 bearbeitet und Leistungsphase 8 erreicht; Das Projektvolumen (KG 200 bis 700) muss sich auf mindestens 7 Mio. Euro netto belaufen und die anrechenbaren Kosten für die gegenständliche Leistung auf mindestens 500.000 Euro netto- Es handelt sich um eine Referenz, die nicht älter als 5 Jahre ist (Stichtag ist der Ablauf der Teilnahmefrist; maßgeblich ist der Beginn der LPh 8).
s. Nr. 3.3.1 der Anlage RBM 6.1 (Bewerberbogen)
Zur Bestätigung der gemachten Angaben sind entsprechende Unterlagen (z.B. Projektsteckbrief mit Foto, max. 1 DIN A4-Seite) dem Bewerberbogen als Anlage beizufügen.
Es handelt sich um ein Auswahlkriterium, bei dem max. 80 P. erreicht werden können.
Mindestanforderung Qualifikation: Im Unternehmen sind mindestens drei Berufsträger (einschließlich Inhaber) beschäftigt mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss oder einer gleichwertigen Qualifikation.
Sind der/dem/den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung, dem Vertrag und den besonderen Vertragsbedingungen TVgG NRW zu entnehmen.
Die Kommunalbetriebe Bünde -AöR- behalten sich vor, die Ausführung des Auftrages in der Reihenfolge des Ausschreibungsergebnisses den Bietern anzutragen, die im Vergabeverfahren ein wirtschaftlich annehmbares Angebot abgegeben haben, wenn der zuvor beauftragte Auftragnehmer wegen Kündigung oder aus anderen Gründen endgültig ausfällt.