Verfahrensangaben

Erweiterung und Sanierung Maria-Friedenschule - Rohbauarbeiten

VO: VOB Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
18.08.2026
25.08.2026 10:00 Uhr
25.08.2026 10:01 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Coesfeld
055580012012-31001-88
Markt 8
48653
Coesfeld
Deutschland
DEA35
vergabestelle@coesfeld.de
+49 2541-939-8313
+49 2541-939-7518

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 251411-0
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45223220-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Coesfeld beabsichtigt, die in den 1970er Jahren
erbaute Grundschule Maria-Frieden auf dem ca. 11500m²
großen Grundstück umfassend barrierefrei zu sanieren und
baulich zu erweitern. Das Bestandsgebäude mit ca. 2740m²
BGF erhält eine vorgehängte Holzrahmenfassade inkl.
Betonsockel und wurde im 1. Bauabschnitt um einen im Süden liegenden und direkt
anschließenden Anbau in Massivbauweise und
Holzrahmenfassade inkl. Betonsockel zweigeschossig mit ca.
1520m² BGF Fläche erweitert. Die OGS findet in einem
kleineren eingeschossigen Anbau mit ca. 215m² BGF an der
Ostseite des Grundstücks direkt hinter der Sporthalle, ebenfalls
mit Holzrahmenfassade und Betonsockel platz. Die Sporthalle
mit insgesamt ca. 525m² BGF wird im Rahmen der
Fassadensanierung wie die Schule mit einer
Holzrahmenfassade und Betonsockel äußerlich saniert. Die
Freianlagen werden grundlegend neu gestaltet.
Zukünftig soll die Schule dreizügig betrieben werden und durch
clusterartige Raumstrukturen den Anforderungen an einen
zeitgemäßen Schulbau gerecht werden. Die zu planende
Hauptnutzfläche beträgt ca. 3.200m².
Für das Projekt Maria Frieden Gesamtschule wird eine
Zertifizierung nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft
für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in dem Nutzungsprofil
Sanierung Bildungsbauten - Version 2021 angestrebt.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Übersicht der Massen
Umbau, Erweiterung 2 Räume OGS:

Erdaushub für neue Sohle ca. 90 t
Arbeits- und Schutzgerüst ca. 1.170 m2
Ortbeton ca. 280 m3
Schalung ca. 730 m2
Aufzugsschacht aus Ortbeton
Betonstahl ca. 33 t
Mauerwerk ca. 480 m2
Stahlbau 2,4 t
Abwasserkanal ca. 800 m
Schächte ca. 16 Stück

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
24.09.2026
18.03.2027
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Deutschland
DEA35

Maria-Frieden-Schule
Kleine Heide 38
48653 Coesfeld

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Die Dringlichkeit des neuen Vergabeverfahrens ist zur Vermeidung weiterer Verzögerungen im Gesamtbauablauf notwendig. Das Gewerk Rohbauarbeiten liegt auf dem zeitkritischen Weg. Aufgrund der nicht vorhersehbaren und notwendig gewordenen Kündigung des Vertrages ist eine schnellstmögliche Neuausschreibung der Leistung für den zweiten Bauabschnitt erforderlich, um weitere Verzögerungen und noch größeren Schaden abzuwenden (z.B. verspätete Gesamtfertigstellung, Kosten infolge Bauablaufstörung und Bauzeitverlängerung übrige Auftragnehmer, etc.). Ohne die Vorleistungen des Rohbauers können auch die weiteren Gewerke ihre Arbeit nicht fortsetzen. Es ist dringend notwendig, dass das Gebäude ab Herbst wieder beheizt werden kann. Ansonsten ist der gesamte Schulbetrieb kaum möglich.

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDRLNU8

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs.3 GWB unzulässig, wenn

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach §135 Absatz 1 Nummer 2 GWB.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

59
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Fehlende Unterlagen können nach Maßgabe des § 16a VOB/A EU nachgefordert werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Aktueller Handelsregisterauszug oder Eintragung in die Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handwerkskammer.

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

a) Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.

Mindestsumme 2.000.000 Euro netto pro Jahr. Der jährliche Mindestumsatz kann bei einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern gemeinsam erbracht werden.

b) Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung

Nimmt der Bieter oder die Bietergemeinschaft im Wege der Eignungsleihe die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so ist die gemeinsame Haftung des Bieters beziehungsweise der Bietergemeinschaft und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verbindlich zu erklären (§ 6d Absatz 2 VOB/A EU).

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Angaben über die Ausführung von mindestens 3 Leistungen in den letzten fünf abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (= technische Ausführung und Organisation weist einen ähnlich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad auf). Die Einreichung der Referenzen kann formlos auf einem Formblatt des Bieters erfolgen.

Es sind mindestens folgende Angaben beizulegen:
Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; Ausführungsort; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; ggf. stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); ggf. Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Es wird eine Urkalkulation zu dem Angebot gefordert. Die Urkalkulation wird im Bedarfsfall separat angefordert. Sofern sie verlangt wird. Ist sie analog in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.

Finanzierung

regeln die Vergabeunterlagen

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung