Verfahrensangaben

Generalplanungsleistungen Neubau Feuerwehrhaus Rhede Süd

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
07.09.2026 12:00 Uhr
05.10.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Rhede
055540048048-31001-68
Rathausplatz 9
46414
Rhede
Deutschland
DEA34
Recep Bayraktar
r.bayraktar@rhede.de
+49 2872930-310

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
055540048048-31001-68
Albrecht-Thaer-Str.9
48147
Münster
Deutschland
DEA34
+49 251411-3514
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Rhede plant den Neubau eines normgerechten, funktionalen und zukunftsfähigen Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Rhede, Löschzug Süd.

Vorwiegend handelt sich es hier um die Vergabe der Generalplanerleistung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

1. Ausgangslage
Die Stadt Rhede plant den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Rhede, Löschzug Süd. Anlass für das Projekt ist der langfristige Sicherstellungsauftrag des abwehrenden Brandschutzes sowie der technische und funktionale Anpassungsbedarf an aktuelle gesetzliche, normative und organisatorische Anforderungen.
Das bestehende Feuerwehrhaus erfüllt die heutigen Anforderungen insbesondere in Bezug auf Flächenverfügbarkeit, Arbeitssicherheit, funktionale Abläufe sowie die konsequente Schwarz-Weiß-Trennung nicht mehr. Zudem bestehen Einschränkungen hinsichtlich Erweiterungsfähigkeit und Zukunftssicherheit.
Zur Klärung der grundsätzlichen Realisierbarkeit wurde durch die kplan(R)AG eine Machbarkeitsstudie (Stand 20.12.2023) erstellt. Diese bildet die Grundlage für die weitere Projektentwicklung und für die vorliegende Projektbeschreibung.
Der Neubau soll auf dem im Eigentum der Stadt Rhede befindlichen Grundstück Gemarkung Rhede, Flur 114, Flurstück 74 realisiert werden.

2. Planungsgegenstand
Gegenstand des Projektes ist die Neuerrichtung eines normgerechten, funktionalen und zukunftsfähigen Feuerwehrhauses für den Löschzug Süd.
Grundlage der Planung ist das in der Machbarkeitsstudie definierte Raum- und Flächenprogramm mit einer reinen Nutzfläche von ca. 1.200 m² und einer Bruttogrundfläche von ca. 1.620 m² (EG ca. 1.230 m², OG ca. 390 m²).
Das Gebäude gliedert sich im Wesentlichen in folgende Funktionsbereiche:
- Fahrzeughalle mit 7 Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge und einer Waschhalle
- Räume zur Einsatzabwicklung mit konsequenter Schwarz-Weiß-Trennung
- Umkleide- und Sanitärbereiche für Einsatzkräfte und Jugendfeuerwehr
- Schulungs-, Ausbildungs- und Aufenthaltsräume
- Verwaltungsräume
- Werkstätten, Lager- und Technikräume
Ergänzend sind umfangreiche Außenanlagen herzustellen, insbesondere:
- Alarmhof und Alarmausfahrt
- Übungs- und Betriebshof
- Alarm- und Besucherparkplätze
- Funktionsflächen für Entsorgung, Dekontamination und Technik
Das Grundstück weist eine Gesamtfläche von ca. 9.200 m² auf. Für das Feuerwehrhaus werden gemäß Machbarkeitsstudie ca. 6.000 m² benötigt; verbleibende Flächen können anderweitig genutzt werden.

3. Projektziele
Mit dem Neubau werden folgende Ziele verfolgt:
- Sicherstellung einer leistungsfähigen Gefahrenabwehr für den südlichen Stadtbereich
- Umsetzung aller relevanten DIN-Normen, Unfallverhütungsvorschriften und arbeitsrechtlichen Anforderungen
- Optimierung der funktionalen Abläufe zur Minimierung der Ausrückzeiten
- Schaffung sicherer und gesunder Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte
- Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Klimaschutz
- Zukunftsfähige und erweiterungsfähige Gebäudestruktur

4. Umfang der Generalplanerleistungen
Gegenstand der Vergabe sind Generalplanungsleistungen mit folgenden Leistungsbildern:
- Objektplanung Gebäude, LPH 1-9
- Technische Gebäudeausrüstung, LPH 1-9 (Anlagengruppen 1-6)
- Tragwerksplanung, LPH 1-6
- Bauphysik (Wärme-, Schall- und Raumakustik), LPH 1-7
- Freianlagenplanung, LPH 1-9

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
23
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Krommerter Weg
46414
Rhede
Deutschland
DEA34

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar

Siehe Bewerbungsbedingungen und Bewertungsmatrix.

Fester Wert (insgesamt)
45,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektkonzept

Siehe Bewerbungsbedingungen und Bewertungsmatrix.

Fester Wert (insgesamt)
55,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDYLNJF

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Bewerber oder Bieter können unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung aufgefordert werden, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Eintragungen in Register und dergleichen sind erfolgt, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Die Deckungssummen müssen mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden und 3 Mio. EUR für sonstige Schäden betragen, mindestens in doppelter Höhe pro Jahr zur Verfügung stehen und jeweils die Leistungsbilder Objektplanung Gebäude, Technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung und Freianlagenplanung abdecken. Sämtliche Nachweise dürfen nicht älter als 1 Jahr sein und müssen beigelegt werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Die Erklärung bezieht sich jeweils auf die abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern verfügbar. Umsätze konzernverbundener Unternehmen sind nicht zu berücksichtigen.

Es werden die Büroreferenzen Gebäude und die Büroreferenzen technische Gebäudeausrüstung herangezogen sowie ggf. zusätzlich der Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre. Zunächst werden ausschließlich die Büroreferenzen bewertet. Bei Gleichstand zwischen zwei oder mehreren Bewerbern entscheidet der Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre (arithmetisches Mittel der drei Geschäftsjahre), wobei derjenige Bewerber besser bewertet wird, der einen niedrigeren Gesamtumsatz vorzuweisen hat.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Rangfolge
1

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Zu den Mitarbeitern zählen auch Firmeninhaber, die ihre Arbeitskraft dem Bewerber zur Verfügung stellen. Nicht hierunter fallen jedoch freie Mitarbeiter oder Mitarbeiter einer übergeordneten Firmengruppe.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die Referenzen müssen vergleichbar sein. Darunter fällt insbesondere die Gebäudeplanung für Feuerwachen und Rettungsstationen, darüber hinaus aber auch für andere Gebäude aus dem Bereich Büro/Verwaltung/Staat/Kommune. Die Referenzen müssen dabei jeweils in die Honorarzone III oder höher fallen. Auch diejenigen Nichtwohngebäude, die nach der Objektliste Gebäude (Anlage 10.2 zur HOAI) zumindest in die Honorarzone IV eingeordnet werden könnten, sind vergleichbar. Darüber hinaus müssen alle Referenzen um vergleichbar zu sein Kosten der Kostengruppen 300 und 400 von zusammen (in Summe, nicht im Sinne von anrechenbaren Kosten) 2.000.000 EUR netto oder mehr aufweisen, die Planung von zumindest der Leistungsphasen 2-8 betreffen und ein Neubauvorhaben betreffen bzw. einen Erweiterungsneubau.

Mindestanforderungen:
Vorlage von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen, wobei bei zumindest einer Referenz der Auftraggeber ein an das Vergaberecht gebundener öffentlicher Auftraggeber gewesen ist.

Es werden 3 Büroreferenzen Gebäude herangezogen. Deren Anforderungen müssen mit denen der zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sein. Zum Zwecke der weiteren Bewertung wird jede Referenz mit maximal 5 Punkten bewertet, woraus sich eine Höchstpunktzahl von 30 Punkten ergibt. Reicht ein Bewerber mehr als 3 Referenzen ein, werden die 3 Referenzen mit den höchsten Punkten berücksichtigt.

(1) Gebäude, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz ist ein Feuerwehrhaus oder vergleichbarer Sonderbau.

0,5 Punkte Gegenstand der Referenz ist kein Feuerwehrhaus oder ein vergleichbarer Sonderbau, jedoch ein Objekt aus dem Bereich Büro/Verwaltung/Staat/Kommune.

(2) Generalplanungsleistung, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz ist die Leistungserbringung im Rahmen einer Generalplanung.

(3) Auftraggeber, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz ist eine Leistung für einen an das Vergaberecht gebundenen öffentlichen Auftraggeber.

(4) Kosten, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz sind Leistungen bei einem Bauvorhaben mit Kosten in den Kostengruppen 300 und 400 von zusammen (in Summe, nicht im Sinne von anrechenbaren Kosten) 4.000.000 EUR netto oder mehr.

0,5 Punkte Gegenstand der Referenz sind Leistungen bei einem Bauvorhaben mit Kosten in den Kostengruppen 300 und 400 von zusammen (in Summe, nicht im Sinne von anrechenbaren Kosten) 3.000.000 EUR netto oder mehr, jedoch weniger als 4.000.000 EUR netto.

(5) Honorarzone, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz sind Leistungen, welche der Honorarzone IV oder höher (Büroreferenz Gebäude) zuzuordnen sind bzw. bei welcher mindestens eine Anlagengruppe in die Honorarzone III zuzuordnen ist (Büroreferenz Technische Gebäudeausrüstung).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
5,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die Referenzen müssen vergleichbar sein. Vergleichbar sind solche Referenzen, welche die Anlagengruppen 1-7 nach § 53 Abs. 2 HOAI betreffen, bei welchen mindestens 4 der 7 Anlagengruppen in die Honorarzone II oder höher fallen, Kosten der Kostengruppen 300 und 400 von zusammen (in Summe, nicht im Sinne von anrechenbaren Kosten) 2.000.000 EUR netto oder mehr aufweisen, die Planung von zumindest der Leistungsphasen 2-8 betreffen und ein Neubauvorhaben betreffen bzw. einen Erweiterungsneubau.

Mindestanforderungen:
Vorlage von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen, wobei bei zumindest einer Referenz der Auftraggeber ein an das Vergaberecht gebundener öffentlicher Auftraggeber gewesen ist.

Es werden 3 Büroreferenzen Technische Gebäudeausrüstung herangezogen. Deren Anforderungen müssen mit denen der zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sein. Zum Zwecke der weiteren Bewertung wird jede Referenz mit maximal 5 Punkten bewertet, woraus sich eine Höchstpunktzahl von 30 Punkten ergibt. Reicht ein Bewerber mehr als 3 Referenzen ein, werden die 3 Referenzen mit den höchsten Punkten berücksichtigt.

(1) Gebäude, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz ist ein Feuerwehrhaus oder vergleichbarer Sonderbau.

0,5 Punkte Gegenstand der Referenz ist kein Feuerwehrhaus oder ein vergleichbarer Sonderbau, jedoch ein Objekt aus dem Bereich Büro/Verwaltung/Staat/Kommune.

(2) Generalplanungsleistung, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz ist die Leistungserbringung im Rahmen einer Generalplanung.

(3) Auftraggeber, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz ist eine Leistung für einen an das Vergaberecht gebundenen öffentlichen Auftraggeber.

(4) Kosten, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz sind Leistungen bei einem Bauvorhaben mit Kosten in den Kostengruppen 300 und 400 von zusammen (in Summe, nicht im Sinne von anrechenbaren Kosten) 4.000.000 EUR netto oder mehr.

0,5 Punkte Gegenstand der Referenz sind Leistungen bei einem Bauvorhaben mit Kosten in den Kostengruppen 300 und 400 von zusammen (in Summe, nicht im Sinne von anrechenbaren Kosten) 3.000.000 EUR netto oder mehr, jedoch weniger als 4.000.000 EUR netto.

(5) Honorarzone, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz sind Leistungen, welche der Honorarzone IV oder höher (Büroreferenz Gebäude) zuzuordnen sind bzw. bei welcher mindestens eine Anlagengruppe in die Honorarzone III zuzuordnen ist (Büroreferenz Technische Gebäudeausrüstung).

Es werden 3 Büroreferenzen Gebäude herangezogen. Deren Anforderungen müssen mit denen der zu vergebenden Planungsleistungen vergleichbar sein. Zum Zwecke der weiteren Bewertung wird jede Referenz mit maximal 5 Punkten bewertet, woraus sich eine Höchstpunktzahl von 30 Punkten ergibt. Reicht ein Bewerber mehr als 3 Referenzen ein, werden die 3 Referenzen mit den höchsten Punkten berücksichtigt.

(1) Gebäude, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz ist ein Feuerwehrhaus oder vergleichbarer Sonderbau.

0,5 Punkte Gegenstand der Referenz ist kein Feuerwehrhaus oder ein vergleichbarer Sonderbau, jedoch ein Objekt aus dem Bereich Büro/Verwaltung/Staat/Kommune.

(2) Generalplanungsleistung, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz ist die Leistungserbringung im Rahmen einer Generalplanung.

(3) Auftraggeber, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz ist eine Leistung für einen an das Vergaberecht gebundenen öffentlichen Auftraggeber.

(4) Kosten, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz sind Leistungen bei einem Bauvorhaben mit Kosten in den Kostengruppen 300 und 400 von zusammen (in Summe, nicht im Sinne von anrechenbaren Kosten) 4.000.000 EUR netto oder mehr.

0,5 Punkte Gegenstand der Referenz sind Leistungen bei einem Bauvorhaben mit Kosten in den Kostengruppen 300 und 400 von zusammen (in Summe, nicht im Sinne von anrechenbaren Kosten) 3.000.000 EUR netto oder mehr, jedoch weniger als 4.000.000 EUR netto.

(5) Honorarzone, maximal 1 Punkt:

1 Punkt Gegenstand der Referenz sind Leistungen, welche der Honorarzone IV oder höher (Büroreferenz Gebäude) zuzuordnen sind bzw. bei welcher mindestens eine Anlagengruppe in die Honorarzone III zuzuordnen ist (Büroreferenz Technische Gebäudeausrüstung).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
5,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die Referenzen müssen vergleichbar sein. Vergleichbar sind solche Referenzen, die in die Honorarzone III oder höher fallen, welche Kosten der Kostengruppen 300 und 400 von zusammen (in Summe, nicht im Sinne von anrechenbaren Kosten) 2.000.000 EUR netto oder mehr aufweisen, die Planung von zumindest der Leistungsphasen 2-6 betreffen und ein Neubauvorhaben betreffen bzw. einen Erweiterungsneubau.

Mindestanforderungen:
Vorlage von mindestens 2 vergleichbaren Referenzen, wobei bei zumindest einer Referenz der Auftraggeber ein an das Vergaberecht gebundener öffentlicher Auftraggeber gewesen ist.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die Referenzen müssen vergleichbar sein. Vergleichbar sind solche Referenzen, die in die Honorarzone II oder höher fallen, welche Kosten der Kostengruppe 500 von 300.000 EUR netto oder mehr aufweisen, die Planung von zumindest der Leistungsphasen 2-8 betreffen und ein Neubauvorhaben betreffen bzw. einen Erweiterungsneubau.

Mindestanforderungen:
Vorlage von mindestens 2 vergleichbaren Referenzen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung