Ausgeschrieben sind die Rohbau- und Fassadenarbeiten für den Umbau- sowie Erweiterungsbau der Martin-Luther-Schule. Der Umfang der Arbeiten im Bestand bezieht sich insbesondere auf Durchbruchsarbeiten, Herstellung von Sanierungsmauerwerk sowie das Einbringen von Abfangträgern. Die anzubietenden Leistungen für den Erweiterungsbau umfassen sämtliche Gründungsmaßnahmen, wie das Tieferführen der Fundamente auf tragfähigen Grund, Fundamentarbeiten, Herstellung der Bodenplatte, EG-Mauerwerk und Stahlbetonstützen, EG-Decke, OG-Mauerwerk und Stahlbetonstützen sowie Unter- und Überzüge, OG-Decke einschl. Attikarähme, Dämmung der Luftschicht mittels Mineralwolldämmung sowie Herstellung der Verblenderfassade einschließlich Abfangungen im Sturzbereich und Verfugung. Darüber hinaus ist das Gebäude für die eigenen sowie Nachfolgegewerke komplett mit einem Schutzgerüst einzurüsten.
Zum Angebotsumfang gehören:- Die Lieferung, der Aufbau, die Vorhaltung, der Abbau und der Abtransport von 1.300 m² Gerüstfläche einschl. Abdeckung und Treppentürme.- 900 m³ Oberbodenabtrag
Die Lieferung und der Einbau bzw. die Herstellung von:- 650 m² Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte - 900 m² zu verbauender Beton in verschiedenen Güteklassen - 105 Tonnen zu verbauender Stab- und Mattenstahl - 1.200 m² Kalksandstein-Mauerwerk in verschiedenen Abmessungen - 650 m² Fassadendämmung aus Mineralwolle - 660 m² Verblendmauerwerk als Fassadenmauerwerk im Verband
Alle Massenangaben sind ca-Angaben.
Preis
Voraussichtlicher Ausführungsbeginn: Juni 2026 Beginn der Verblendarbeiten: Mitte August 2026 Fertigstellung Rohbau: Ende November 2026Es gelten die Ausführungsfristen laut Besonderer Vertragsbedingungen (siehe Vergabeunterlagen).
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB. Die Fristen des § 160 Abs. 3 GWB sind zu beachten. Ein Antrag auf Nachprüfung ist u. a. gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig, wenn er nicht innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erhoben wird.
Stadt Gronau (Westf.)Fachdienst Allgemeine BauverwaltungVergabestelleNebenstelle Planen, Bauen und UmweltGrünstiege 6448599 Gronau
Bieter/innen und deren bevollmächtigte Personen sind bei der Angebotsöffnung gemäß § 55 Vergabeordnung - VgV nicht zugelassen.
Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die in der EEE oder im Formblatt 124 angegebenen Nachweise innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen.
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) oder durch eine Eigenerklärung gemäß Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die in der EEE oder im Formblatt 124 angegebenen Nachweise innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeit anderer Unternehmen, ist deren Eintrag im o.g. Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen bzw. Nachweise gemäß der EEE oder der Eigenerklärung gemäß Formblatt 124 für diese Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Das Formblatt 124 wird mit den Vergabeunterlagen zum Download bereitgestellt.Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) oder durch eine Eigenerklärung gemäß Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die in der EEE oder im Formblatt 124 angegebenen Nachweise innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Beruft sich der Bieter zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeit anderer Unternehmen, ist deren Eintrag im o.g. Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen bzw. Nachweise gemäß der EEE oder der Eigenerklärung gemäß Formblatt 124 für diese Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Das Formblatt 124 wird mit den Vergabeunterlagen zum Download bereitgestellt.
- Angaben zu den zur Verfügung stehenden Arbeitskräften des Bieters. - - Angabe gem. Eigenerklärung zur Eignung, Formular 124.- Angaben zu Referenzen über in den letzten 5 Jahren ausgeführten und mit der Ausschreibung vergleichbaren Leistungen. - Angabe gem. Eigenerklärung zur Eignung, Formular 124.
Angaben zu Referenzen über in den letzten 5 Jahren ausgeführten und mit der Ausschreibung vergleichbaren Leistungen Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Angabe gem. Eigenerklärung zur Eignung, Formular 124.
- Nachweis über den Eintrag in die Handwerksrolle oder ein vergleichbares nationales Register
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Angabe gem. Eigenerklärung zur Eignung, Formular 124.
Nachweis über den Eintrag in das Handelsregister sowie in das örtliche Gewerberegister oder ein vergleichbares nationales Register
Siehe "Besondere Vertragsbedingungen", die den Vergabeunterlagen beigefügt sind.