Es sind folgende zusätzliche Leistungen erforderlich:- Vorgelagerte Gerüsttreppentürme inkl. Vorhaltung als Aufstiegs- und Rettungswege in die Gerüstlagen (mindestens drei Stück).- Zulage für die Anpassung der Schalung an die schiefwinklige Raumgeometrie sowie an die Rundsäulen.- Lieferung und Einbau von Isokorb-Elementen als wärmeschutztechnische Entkopplung in den Brüstungen der Dachterrasse.
Die zusätzlichen Gerüsttreppentürme sind erforderlich, da im Leistungsverzeichnis lediglich Leitergänge gemäß ATV DIN 18451 sowie ein Treppengang nach DIN EN 12811-1 vorgesehen sind. Nach den Arbeitsstättenrichtlinien (ASR) sind jedoch in Abständen von maximal 50 m zusätzliche Gerüsttreppentürme als sichere Rettungswege zwingend erforderlich, wodurch mindestens drei Treppentürme notwendig werden.
Die Schalungsanpassungen an die schiefwinklige Geometrie sowie an die Rundsäulen stellen eine besondere Leistung dar, die im Leistungsverzeichnis nicht berücksichtigt wurde. Gemäß DIN 18331:2019-09 (VOB/C, Abschnitt 4.2) handelt es sich hierbei um eine gesondert zu vergütende Zusatzleistung.
Die Isokorb-Elemente sind aus Gründen des Wärmeschutzes zwingend erforderlich und in den Schal- und Bewehrungsplänen entsprechend vorgesehen. Diese Bauteile wurden im Leistungsverzeichnis jedoch nicht berücksichtigt und sind daher als zusätzliche Leistung zu ergänzen.
Erstellung Berliner Verbau, Kelleraushub und Bodenaustausch, Erstellung eines bis zu 3 geschossigen Rohbaukörpers
7080m³ Bodenbewegung, 350 Laufmeter Grundleitung, 320lfm Pfahlbohrung mit HEM Stahlträger für 260m² unverankerter Berliner Verbau, 1150 m Erdungsanlage, 750m² Frischbetonverbundfolie, 1500m² XPS Dämmung, 9250m² Schalung, 2500m³ Ortbeton, 460t Betonstahl, 18 Fertigteiltreppen schallentkoppelt, 2500m² Fassadengerüst
Teilweiser Außenwandbau mit nachwachsenden Rohstoffen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB))
vorgenannte Eignungskriterien, Angaben über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A:- Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation- Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit des Bieters in Frage stellt- Angabe zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung- Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaftbzw. die Durchführung von Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 6f EU VOB/AVI.3.2)- Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.- Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27.05.2002, 753/2011 vom 01.08.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001.