Im Bereich der Dachdämmung erfolgt eine Anpassung der ausgeschriebenen Dämmstoffe hinsichtlich Wärmeleitfähigkeit, Dicke und Druckfestigkeit sowie eine Anpassung der Brandüberschlagsanforderungen.
Die ursprünglich vorgesehene Dämmung mit WLG 040 und 260 mm Dicke wird durch eine höherwertige Dämmung mit WLG 035 und 240 mm Dicke ersetzt. Diese erfüllt die erhöhten Anforderungen an die Druckfestigkeit von 150 kPa im Bereich der extensiven Begrünung und der PV-Anlage. Im Bereich der Dachterrasse wird aufgrund der Stelzlagerkonstruktion eine Dämmung mit einer Druckfestigkeit von 200 kPa vorgesehen.
Zudem entfällt die Ausführung einer nichtbrennbaren Mineralwolledämmung im 5-m-Bereich des Brandüberschlages.
Die Anpassung der Dämmung ist erforderlich, da im Bereich der extensiven Begrünung, der PV-Anlage sowie der Dachterrasse erhöhte Anforderungen an die Druckfestigkeit bestehen, die im Leistungsverzeichnis nicht ausreichend konkret definiert waren.
Darüber hinaus ist der im Leistungsverzeichnis enthaltene 5-m-Bereich mit nichtbrennbarer Mineralwolle für den Brandüberschlag aus technischer Sicht nicht erforderlich.
Die entsprechenden Anforderungen an Druckfestigkeit sowie die Ausführung des Brandüberschlags waren nicht bzw. nicht eindeutig Bestandteil der Ausschreibung und erfordern daher eine Anpassung der vorgesehenen Dämmaufbauten.
Dacharbeiten mit Extensivbegrünungsaufbau am Neubau
1.200m² Flachdach-Warmdachaufbau, Bitumendampfsperre, EPS-Dämmung, 2lagige Polymerbitumenbahn830m² Flachdach-Extensivbegrünungsaufbau210m² Dachterrassenaufbau mit Holzbelag auf Stelzlager60m durchdringungsfreier Seitenschutz70 m Fallrohr 10 St Entwässerungs-/ Notentwässerungsablauf2 St Lichtkuppeln als RWA45m Seilsystem als Anschlagkonstruktion für Anseilsicherung mit 11 Stützen60m Sicherheitsgeländer4 Pflanzgefäße Alu mit Intensivbegrünung auf Dachterrasse mit Sitzbank
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB))
vorgenannte Eignungskriterien, Angaben über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6e EU VOB/A:- Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation- Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit des Bieters in Frage stellt- Angabe zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung- Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaftbzw. die Durchführung von Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 6f EU VOB/AVI.3.2)- Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.- Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27.05.2002, 753/2011 vom 01.08.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001.