Die Stadt Delbrück plant den Neubau einer Dreifachsporthalle in Delbrück-Mitte.Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe der Elektroarbeiten.
Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe der Elektroarbeiten.Im einzelnen:Photovoltaikanlagen:Auf dem Dach der Turnhalle ist eine PV-Anlage mit ca. 46,5 kWp geplant. Die Ausrichtung der Module erfolgt mittels Ost-West Aufständerung. Mittels Kabeltragsystemen erfolgt dieLeitungsverlegung der Stringleitungen auf dem Dach. Die Wechselrichter sollen im Technikraum (Achse H-I/1-2) positioniert werden.Niederspannungsschaltanlagen / Unterverteilungen:Das Hausanschlusskasten wird seitens EVU in Hausanschlussraum (Achse J/3-4) installiert. Der Wandlermessschrank sowie Niederspannungshauptverteiler (NSHV) sollen im gleichen Rauminstalliert werden. Der NSHV wird eine Unterverteilung (Gebäudehauptverteilung (GHV)) sowie einen Photovoltaik-Schaltschrank versorgen. Die GHV soll im Regieraum (Achse F/3-4)installiert werden.Kabel und Leitungen/ Verlegesysteme:Die Kabel und Leitungen sind als halogenfreie Leitungen auszuführen. Die Verlegung der Kabel/Leitungen in den Wänden soll unter Putz erfolgen. Ausnahme bilden Technik-, Lager-,Außengeräteräume, Pumi- und Abstellräume. Hier erfolgt die Leitungsführung in einer ansprechenden AufputzInstallation.Der Ausbau der Verlegesysteme erfolgt mittels Kabeltragsystem sowie Einzelbefestigungen. Die Ausbildung von Leitungswegen in der Turnhalle erfolgt mittels Leerrohren (in Beton) sowie im Bereich vom Hohlraum des Turnhallenbodens.Beleuchtungsanlagen:In der Turnhalle sollen die DALI-dimmbare Leuchten zum Einsatz kommen. Diese werden in die Deckenstrahlplatten integriert. Die Schnittstelle zum Gewerk Elektro ist die Stromversorgungund Ansteuerung über die KNX-Anlage. In weiteren Räumlichkeiten erfolgt die Steuerung über Präsenzmelder. Ausnahme bilden Technik-, Lager-, Außengeräteräume, Pumi- und Abstellräume. Hier erfolgt die die Schaltung konventionell über lokale Schalter. DieFassadenwandleuchten sowie Vordachbeleuchtung soll über Zeitschaltuhr angesteuert werden.Sicherheitsbeleuchtungsanlage:Die Rettungszeichen- und Sicherheitsleuchten werden aus zwei dezentralen Notstromlichtgeräten (Gruppenbatteriegeräte) versorgt.Potentialausgleich:In den Bereichen der Technikräume, Unterverteilungen, Datenschränke und TGA Haustechnik-Zentralen werden Potentialausgleichsschienen installiert. Diese werden über Anschlussfahnen oder separate Erdungsleitungen mit der Erdungsanlage verbunden, um den zusätzlichenPotentialausgleich sicherzustellen.An diese Potentialausgleichsschienen werden sämtliche metallischen und leitfähigen Bauteile mittels Potentialausgleichsleitern angeschlossen, um gefährliche Körperströme auszuschließen.
Ausführungszeiten Leerrohrverlegungsarbeiten im Beton:Voraussichtlicher Beginn der Arbeiten: KW28/ 2026Voraussichtliche Fertigstellung der Arbeiten: KW34/ 2026Ausführungszeiten Elektroarbeiten:Voraussichtlicher Beginn der Arbeiten: KW1/ 2027Voraussichtliche Fertigstellung der Arbeiten: KW40/ 2027
Lagerflächen und Parkplätze auf dem Baugrundstück sind nur im begrenzten Maße vorhanden.
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zu dessen Ermittlung wird zu 100 % der Angebotspreis berücksichtigt.
Das offene Verfahren ist ein Verfahren, in dem der öffentliche Auftraggeber eine unbeschränkte Anzahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auffordert.Verhandlungen sind unzulässig.
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.Ein Nachprüfungsantrag ist gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,- Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt werden, oder- Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gerügt werden.Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.
Rückfragen werden nur über das Vergabeportal "Vergabemarktplatz NRW" beantwortet. Nur dort registrierte Unternehmen werden über neue Bieterinformationen unaufgefordert informiert. Eine entsprechende Registrierung bereits unmittelbar beim Herunterladen der dort abrufbaren Unterlagen wird deshalb dringend empfohlen. Alle nicht registrierten Interessenten sind aufgefordert, regelmäßig das genannte Vergabeportal aufzusuchen, um dort eventuelle Bieterinformationen abzurufen.Es wird gebeten, zusätzlich zur GAEB-Datei das bepreiste LV eingescannt als pdf-Dokument vorzulegen.