Es ist beabsichtigt, die Albert-Schweitzer-Schule in Oelde durch einen barrierefreien Neubau zu erweitern, das neue Schulgebäude als ganztägigen Lebens- und Lernort auszurichten und die Klassenräumemultifunktional für den Ganztag einzurichten.Die Ausschreibung besteht aus fünf Titeln, auf die nur insgesamt angeboten werden kann:01 Niederspannungsschaltanlagen02 Niederspannungsinstallationsanlagen03 Sicherheitstechnik04 Informationstechnik05 Sonstiges und Stundenlohnarbeiten
Titel 5 ist Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung und von den Bietenden vollständig zu bepreisen. Die hierfür angebotenen Preise werden nach Maßgabe der in diesen Vergabeunterlagen genannten Wertungskriterien bei der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots berücksichtigt.
Ungeachtet der gemeinsamen Angebotswertung erfolgt die Beauftragung der Leistungen im Titel 5 Bereich 05 "Wartung und Betrieb" aus haushalterischen Gründen in einem gesonderten Auftrag.
Das Gebäude ist als Holzbau konzipiert. Die vorgesehene leichte Bauweise des Gebäudes mit vorgefertigten innovativen Holzbauelementen erlaubt eine gleichzeitig sehr nachhaltige Bauweise. Gegründet wird mit einer Stahlbetonflächengründung.Die Albert-Schweitzer-Grundschule wurde 1958 in Massivbauweise errichtet und erhält im Zuge der Maßnahme eine Gebäudeerweiterung auf der Nordseite in Holzbauweise. Der Aufzug wird im Bereich der Erweiterung errichtet.Gründung: Flachgründung mit Stahlbetonsohle als WU-KonstruktionAußenwände: HolzrahmenbauDecken: HolzbalkendeckenDach: Pultdach in Holzbauweise mit AluminiumdeckungAufzugsschacht:Wände in Stahlbeton d=20 cmUnterfahrt als WU-Konstruktion mit Stb-Sohle d= 25 cm
Einziges Wertungskriterium ist der Preis.
Die Kommunikation erfolgt bis zur Angebotsöffnung ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Westfalen.
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der in der Bekanntmachung genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bietenden über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und den Namen des Bietenden, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.Ein Antrag ist unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Abs. 2 vorliegt.
Fragen zu diesem Verfahren und den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die genutzte Vergabeplattform zu richten. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt. Interessenten sind gehalten, Fragen möglichst frühzeitig zu stellen. Fragen, die der Auftraggeberin nicht bis zum 01.12.2026 vorliegen, können im Hinblick auf die Gleichbehandlung aller Bietenden grundsätzlich nicht mehr beantwortet werden. Die Antworten werden allen Interessenten in anonymisierter Form zeitgleich (spätestens am 04.12.2026) über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt.Über die Informationsschreiben werden unaufgefordert nur diejenigen informiert, die sich auf diesem Vergabeportal registrieren, was drin-gend empfohlen wird. Alle übrigen Interessenten werden aufgefordert, dieses Vergabeportal regelmäßig aufzusuchen, um dort eventuelle Informationsschreiben abzurufen.
59302 Oelde, Ratsstiege 1
Die elektronische Öffnung der Angebote wird von mindestens zwei Vertretern der öffentlichen Auftraggeberin gemeinsam an einem Termin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt.
Bietende sind zum Eröffnungstermin nicht zugelassen.
Die öffentliche Auftraggeberin kann den Bietenden unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Erklärungen, Angaben oder Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen, insbesondere Erklärungen, Produkt- und sonstige Angaben oder Nachweise nachzureichen oder zu vervollständigen.
Vorlage von drei Referenznachweise der letzten bis zu sieben abgeschlossenen Kalenderjahre, die mit der zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, mit den im Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) genannten Angaben.
Mindestanforderungen an die Referenzen: Es müssen mindestens drei Referenznachweise mit Angebotsabgabe eingereicht werden. Eine Referenz ist dann als vergleichbar anzusehen, wenn die Nettoauftragssumme mindestens 300.000 EUR beträgt. Es sind Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung und das Ergebnis beizufügen.
Nachweis über Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
1. Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurch-schnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal 2. Beschreibung der Ausstattung, über welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung verfügt
Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- sowie für sonstige Schäden in Höhe von 5.000.000 EUR. Das Bestehen über die geforderte Höhe der Berufshaftpflichtversicherung ist im Auftragsfall nachzuweisen. Mit Angebotsabgabe reicht zunächst die Verpflichtung mittels Eigenerklärung oder ein bereits bestehender Versicherungsnachweis.
Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen betriff, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträge.
1. Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)2. Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist3. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt4. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen5. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 6e EU VOB/A6. Freistellungsbescheinigung gem. § 48b EStG
Es gelten die Zahlungsbedingungen nach § 16 VOB/B.
Sicherheit für die Vertragserfüllung ist in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.
Die Sicherheitsleistung für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Abrechnungssumme.
Die Eigenerklärung des Sanktionspaketes 5 EU (Formular 523) ist mit Angebotsabgabe einzureichen.
Es gelten die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen).