Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen den Straßenbau zur Umgestaltungder Lemgoer Straße einschließlich der Herstellung von zwei Kreisverkehren. ImZuge der Straßenbaumaßnahme werden der Schmutzwasserkanal (SW) undder Regenwasserkanal (RW) neu verlegt. Der bestehende Kanal wird teilweiseausgebaut und überwiegend verdämmt. Darüber hinaus ist die Verlegung einerFernwärmeleitung vorgesehen. Bestehende Versorgungsleitungen werden imZuge der Baumaßnahme teilweise umgelegt bzw. durch neue Leitungen ersetztund ergänzt.Das Leistungsverzeichnis ist wie folgt gegliedert:Teil A - Baustelleneinrichtung und VerkehrssicherungTeil B - KanalbauTeil C- StraßenbauTeil D - VegetationsflächenTeil E - Arbeiten für Stadtwerke DetmoldTeil F - Arbeiten in der Georgstraße für Stadtwerke DetmoldBei der Preisbildung ist der Teil A gesondert zu behandeln, die Gemeinkostensind getrennt zu berechnen und dann jeweils innerhalb der Teile B bis Everteilen.Den Auftrag für die Baumaßnahme erhält derjenige Bieter, der das insgesamtwirtschaftlichste Angebot über alle 6 Teile abgegeben hat.Auftraggeber für die Teile A - D ist die Stadt Detmold, für den Teil E u. F dieStadtwerke Detmold.
Fertigstellung innerhalb von 450 Werktagen.
Weitere Details entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
Kanalbau:ca. 270 m RW-Kanal DN 300 B - DN 700 B verlegenca. 250 m SW-Kanal DN 250 Stz verlegen
Straßenbau:ca. 4.000 qm Asphaltfahrbahnen herstellenca. 1.700 qm Betonfahrbahnen herstellenca. 1.230 m 1- und 2-reihige Rinnen aus Betonpflaster herstellenca. 950 m Bordsteine aus Beton liefern und versetzenca. 4.600 qm Betonpflaster liefern und verlegen
Versorgungsleitungsbau:Versorgungsleitungsbau für Fernwärme-, Gas-, Wasser-, Strom- und Leerrohrleitungen (längs und quer)
Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Fristen des § 160 GWB beachtet werden. Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs. 3 GWB hin. Diese hat jeder Bewerber oder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen das Vergaberecht geltend machen möchte. Der Antrag (auf Nachprüfung) ist insbesondere unzulässig, soweit:- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
ACHTUNG:Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei geforderter elektronischer Abgabe in Textform die Angebote ausschließlich über das Bietertool auf dem Vergabemarktplatz einzureichen sind !!! Angebote, die nicht elektronisch über die für die Abgabe von Angeboten vorgesehene Funktion der Vergabeplattform, sondern auf anderen Wegen eingereicht werden (z.B. per Post, per E-Mail, per Telefax, über die allgemeine Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform (Kommunikation) etc.) werden ausgeschlossen.
Bei Fragen zur Abgabe elektronischer Angebote/Anträge oder zu dem dazu verwendeten Bietertool stellt cosinex unter https://support.cosinex.de/unternehmen/ Videotutorials zur Verfügung, die als Anleitung zum Verfahren dienen.Rückfragen werden für alle Bewerber bzw. Bieter über den Vergabemarktplatz Westfalen beantwortet. Nur dort registrierte Unternehmen werden über neue Bewerber- bzw. Bieterinformationen unaufgefordert informiert. Eine entsprechende Registrierung bereits unmittelbar beim Herunterladen der dort abrufbaren Unterlagen wird deshalb dringend empfohlen. Alle nicht registrierten Interessenten sind aufgefordert, regelmäßig das genannte Vergabeportal aufzusuchen, um dort eventuelle Bewerber- bzw. Bieterinformationen abzurufen.
Fehlende Unterlagen, deren Vorlagen mit Teilnahmeantrag/Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert
Eintragung in der Straßenbau-Handwerksrolle oder einen vergleichbaren Eintrag bei der IHK (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
fachliche Qualifikation (Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit der technischen Vertragserfüllung) und Gütesicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Die Bieter müssen mit Angebotsabgabe die fachliche Qualifikation (Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit der technischenVertragserfüllung) und Gütesicherung des Unternehmens nachweisen.Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RALGZ961 - Beurteilungsgruppe "AK 2" sind zu erfüllen und mit Angebotsabgabe nachzuweisen. Der Nachweis gilt als erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungen und die Gütesicherung des Unternehmens nach Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 mit dem Besitz des entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau für die geforderte Beurteilungsgruppe nachweist.
Der Nachweis gilt als gleichwertig erbracht, wenn der Bieter die Erfüllung der Anforderungendurch eine Prüfung, welche inhaltlich den Anforderungen der Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 961 Abschnitt 4.1 für die geforderteBeurteilungsgruppe entspricht, mit einem Prüfbericht nachweist. Der Prüfbericht muss die Erfüllung der gestellten Anforderungen nachvollziehbar belegen. Mit dem Prüfbericht sind vorzulegen:Angaben zur Personalausstattung mit Aus- undWeiterbildungsnachweisen / Angaben zur Betriebs- und Geräteausstattung / Angaben zu den in den letzten drei Jahrendurchgeführten vergleichbaren Projekten /Muster der Dokumentation der Eigenüberwachung.
Vertragserfüllungsbürgschaft 5% der AuftragssummeMängelansprüchebürgschaft 5% der Abrechnungssumme
Vertragsstrafen Der Auftragnehmer hat als Vertragsstrafe für jeden Werktag des Verzugs zu zahlen: bei Überschreitung der Fertigstellungsfrist100 EUR Die Vertragsstrafe wird auf insgesamt 5 % der Abrechnungssumme begrenzt
Fertigstellung innerhalb von 450 Werktageninnerhalb von 12 Werktagen nach schriftlicherAufforderung (Auftragsschreiben)
Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 5 Jahre.