Aussenanlagen
Im Rahmen der Erweiterung des Woeste-Gymnasiums werden landschaftsgärtnerische Arbeiten zur Herstellung der umliegende Außenflächen ausgeschrieben. Dazu zählen Abbruch- und Bodenarbeiten, Herstellung befestigter Flächen sowie die Ausstattung des Geländes und vegetationstechnische Arbeiten. Der Baubereich unterteilt sich in den westlichen Bereich mit Zufahrt und Grünflächen sowie den östlichen Teil mit einer Terrasse als Aufenthaltsbereich und Begrünung. Insgesamt umfasst die Maßnahme eine Gesamtfläche von rd. 2.500 m2. Dazu zählen rd.- 390 m2 Asphalt- 620 m2 Pflasterfläche- 120 m Winkelstützmauern- 11 Stk. Bänke- 4 Stk. Sonnenschirmfundamente- 70 m Stabgitterzaun- 18 Stk. Baumpflanzung (davon 11 Stk. Ausgleich extern)- 520 m2 Pflanzfläche- 800 m2 Rasenfläche.
Ergänzend dazu werden im Rahmen des Verfahrens die Leistungen zur Herstellung eines barrierefrei erreichbaren Haupteinganges ausgeschrieben. Der Arbeitsbereich liegt ca. 100 m entfernt vom Hauptbaufeld an der Albert-Schweitzer-Straße. Dieser Bereich umfasst eine Fläche von ca. 500 m2. Dazu zählen rd.- 50 m2 Pflasterfläche- 260 m2 vorh. Pflaster regulieren- 130 m taktile Leitspur- 20 m2 Wiederherstellung Rasenflächen.
Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagengerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Urkalkulation ist spätestens innerhalb einer Woche nach Auftragserteilung dem AG in einem verschlossenen Umschlag vorzulegen.
Stadt Hemer -Submissionsstelle - Zi.609
Wir bitten darum, auf die Teilnahme am Öffnungstermin möglichst zu verzichten. Über Ihr Unternehmenskonto auf dem Vergabemarktplatz NRW erhalten Sie eine schriftliche Information über die Ergebnisse.Bei besonderem Interesse an der persönlichen Teilnahme melden Sie sich bitte vorab an.
Unterlagen werden nachgefordert gemäß "§ 16a VOB/A-EU Nachforderung von Unterlagen".
siehe gemäß Formular 521 EU Eigenerklärung Ausschlussgründe
Handelsregister- / Berufsregistereintragung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Nachweis über die Eintragung in das Handelsregister bzw. Berufsregister
siehe Anlage 214 Besondere Vertragsbedingungen:
3.)Zahlung (§ 16 VOB/B):Aufgrund der besonderen Natur oder Merkmale der Vereinbarung wird die Frist fürdie Schlusszahlung gem. § 16 Absatz 3 Nummer 1 VOB/B und den Eintritt desVerzuges gem. § 16 Absatz 5 Nummer 3 VOB/B verlängert auf 60 Tage.
4.)Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 17 VOB/B):
Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.
5.) Sicherheitsleistung für Mängelansprüche
Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).
6.) Bürgschaften (§ 17 VOB/B):
Wird Sicherheit durch Bürgschaft geleistet, ist dafür das jeweils einschlägige Formblatt desAuftraggebers zu verwenden, und zwar für- die Vertragserfüllung das Formblatt "Vertragserfüllungsbürgschaft"- die Mängelansprüche das Formblatt "Mängelansprüchebürgschaft"- vereinbarte Vorauszahlungen und Abschlagszahlungengem. § 16 Absatz 1 Nummer 1 Satz 3 VOB/B das Formblatt"Abschlagszahlungs-/ Vorauszahlungsbürgschaft".
siehe auch Ausschreibungsunterlagen:- 143-25_214 Besondere Vertragsbedingungen- 143-25_weitere BVB Anlage 214 S.2.1.
Die Stadt Hemer hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW) zu beachten. Sie wird einen fairen Wettbewerb um das wirtschaftlichste Angebot bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sicherstellen, bei gleichzeitiger Sicherung von Tariftreue und Einhaltung des Mindestlohns.Hierzu wird die Stadt Hemer Vertragsbedingungen verwenden,- durch die der Auftragnehmer verpflichtet ist, die in den § 2 Abs. 1 bis 4 TVgG-NRW genannten Vorgaben einzuhalten,- die ihr ein Recht zur Kontrolle und Prüfung der Einhaltung der Vorgaben einräumen und dessen Umfang regeln und- die ihr ein außerordentliches Kündigungsrecht sowie eine Vertragsstrafe für den Fall der Verletzung der in § 2 Abs. 1 bis 4 TVgG-NRW genannten Pflichten einräumen.