Realisierung einer standortübergreifend vernetzten hybriden Industrie-4.0-Produktionsanlage mit Digital-Twin-Konzept für drei Bildungsstandorte (Berufskollegs Berliner Platz in Arnsberg, Meschede und Olsberg)
Auf Antrag leitet die Vergabekammer Westfalen ein Nachprüfungsverfahren ein. Es gilt § 160 GWB: Insbesondere hat der Unternehmer einen von ihm vor Einreichen eines Nachprüfungsantrags erkannten Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb von zehn Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt. Verstöße die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung/Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen. Verstöße die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung/Angebotsabgabe zu rügen. Nach der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, dürfen zudem nicht mehr als 15 Kalendertage vergangen sein.
Alle geeigneten Bewerber werden nach dem Teilnahmewettbewerb im Rahmen einer Verhandlungsvergabe nach VgV zur Angebotsabgabe aufgefordert. Der Auftraggeber behält sich Verhandlungsrunden nach der Einreichung von Erstangebote vor. Es sind keine, eine oder mehrere Verhandlungsrunden möglich. Eine Auftragserteilung des Erstangebots ist möglich.
Die Wertung erfolgt zu 50 % nach den niedrigsten Gesamtpreis und zu 50 % nach technischen Merkmalen.
Die technischen Merkmale werden gewertet nach:25% Einarbeitung des Lehrpersonals mittels Vor-Ort Schulung in den BKs des HSK25% manuelle Montage mit digitaler Werkerführung15% didaktisch aufbereitete Schulungsunterlagen zu den einzelnen CPPS Stationen für SuS sowie Lehrkräfte15% Verwendung standarisierter Industriekomponenten im Bereich Sensorik, Steuerungs- und Antriebstechnik10% flexible Kombinierbarkeit der einzelnen CPPS Stationen5% After- Sales: Reaktionszeit5% After-Sales: Verfügbarkeit von Ersatzteilen
Im Rahmen der Angebotsaufforderung wird die Wertungsmatrix zur Verfügung gestellt.
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geeignete Referenzen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden mindestens drei erfolgreich realisierte Referenzprojekte in den letzte fünf Jahren (Mitte 2021 bis Mitte 2026) gefordert. Diese müssen hinsichtlich Art, Umfang und Komplexität mit dem ausgeschriebenen Vorhaben vergleichbar sein. Es sind Ansprechpartner und Kontaktinformationen zur jeweiligen Referenz zu nennen.