Planungsleistungen für die Grundhafte Erneuerung der Kreisstraße 56, Abschnitt 2, sowie Brückenneubau innerhalt der OD von Medebach-Medelon
Die Kreisstraße 56/2 OD Medelon und die Orkebachbrücke innerhalb der Ortsdurchfahrt von Medebach-Medelon sind in einem desolaten Zustand. Die Straße besitzt weder einen regelkonformen Aufbau, noch optimale Sichtbeziehungen. Die Entwässerungsverhältnisse sind unzureichend. Die Verhältnisse auf den Gehwegen stellen sich ähnlich dar. In Absprache mit der Stadt Medebach soll der gesamte Querschnitt der Ortsdurchfahrt optimiert und umgestaltet werden.Ein besonderes Augenmerk soll auf die Angleichungen an private Vorgärten/Grundstücke gelegt werden. Gleichzeitig soll die Straßenentwässerung überplant und der Radverkehr berücksichtigt werden.Um die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, soll die Baumaßnahme gem. HOAI LP 1-8 (ohne die LP 7) mit geotechnischen Leistungen geplant und begleitet werden.
Die Maßnahme wird nach Leistungsphasen (Leistungsphase 1+2, Leistungsphase 3+4, Leistungsphase 5+6) und Leistungsphase 8 beauftragt.
Mit der Auftragsausführung ist nach der Auftragserteilung zu beginnen.
1. Vergabe: Leistungsphase 1+2 + Geotechnische Leistungen (nach Auftragserteilung)Die Leistungsphase 1+2 ist nach Auftragserteilung durchzuführen und spätestens Ende November 2026 fertigzustellen.
2. Vergabe: Leistungsphase 3+4 (nach erfolgtem Grunderwerb)Nach erfolgtem Grunderwerb werden die Leistungsphasen 3+4 vergeben. Der Fertigstellungstermin erfolgt in Abstimmung mit dem HSK (voraussichtlich Anfang 2027).
3. Vergabe: Leistungsphase 5+6 (nach Zusage von Zuschüssen)Nach Zusage der Bewilligung von Zuschüssen durch die Bez.-Reg. wird die Leistungsphase 5+6 vergeben.
4. Vergabe: Leistungsphase 8 (nach Auftragsvergabe an ein Bauunternehmen)Nach Auftragsvergabe an das ausführende Bauunternehmen wird LP 8 vergeben.
Möglicherweise können nicht alle Leistungsphasen beauftragt werden (z.B. durch Scheitern des Grunderwerbs).
Auf Antrag leitet die Vergabekammer Westfalen ein Nachprüfungsverfahren ein. Es gilt § 160 GWB: Insbesondere hat der Unternehmer einen von ihm vor Einreichen eines Nachprüfungsantrags erkannten Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb von zehn Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt. Verstöße die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung/Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen. Verstöße die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung/Angebotsabgabe zu rügen. Nach der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, dürfen zudem nicht mehr als 15 Kalendertage vergangen sein.
Für den Download der Vergabeunterlagen vom Portal ist eine Registrierung nicht erforderlich.Die Registrierung als Bewerber auf dem Portal wird empfohlen, um der Vergabestelle die Kommunikation zu ermöglichen. Ansonsten obliegt es dem Bewerber, sich kontinuierlich über die Kommunikation im Verfahren und die Änderung von inhaltlichen oder verfahrensmäßigen Daten zu unterrichten.
Informationen werden ausschließlich über den Vergabemarktplatz übermittelt.
Es sind ausschließlich Angebote in elektronischer Form zugelassen.Eine Angebotsabgabe in schriftlicher Form, per Fax oder Email ist unzulässig und unwirksam.
keine
Handelsregisterauszug oder vergleichbarer Nachweis (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung): Die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ist mittels der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister nachzuweisen. Vergleichbare gleichwertige Nachweise sind zulässig, soweit die Gleichwertigkeit mit der Vorlage nachgewiesen wird.
Die eingereichten Unterlagen dürfen nicht älter als sechs Monate sein.
Jahresabschlüsse oder Auszüge von Jahresabschlüssen (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung): Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit wird die Vorlage von Jahresabschlüssen verlangt (ggf. auch nur auszugsweise).
Bitte Beachten Sie die Bedingungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit bzw. die entsprechenden Angaben in den Vergabeunterlagen.
Persönliche Referenz bei Planungsdurchführung durch einen Techniker (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Planerstellung und Projektbetreuung durch einen Ingenieur. Bei Einsatz eines Technikers ist eine Berufserfahrung des Mitarbeiters von mind. 5 Jahre in der Straßen- und Tiefbauplanung vorzuweisen.
Hierzu sind mindestens drei Referenzen mit Ansprechpartner und Kontaktdaten vorzulegen.
Referenzen über ähnliche Planungsleistungen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden geeignete Referenzen über bereits ausgeführte Aufträge verlangt.
Bitte Beachten Sie die Bedingungen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit bzw. die entsprechenden Angaben in den Vergabeunterlagen.
Es ist mindestens eine Referenz innerhalb der letzten 10 Jahre über ähnliche Planungsleistungen, dessen anrechenbaren Kosten mind. 3.000.000,- EUR betrugen und bei denen mind. die Leistungsphasen 1-5 ausgeführt wurden, einzureichen.
Es ist ein Ansprechpartner zur Überprüfung der Referenz nebst Kontaktdaten zu nennen.
Keine