Verfahrensangaben

Planung der Umgestaltung der L608 (Burgstraße/Pfeifenofen) hier Leistungsphase 1-3

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
27.05.2026
09.06.2026 12:00 Uhr
19.06.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Stadtlohn, Der Bürgermeister
DE 123770512
Markt 3
48703
Stadtlohn
Deutschland
DEA34
Zentrale Vergabestelle
vergabe@stadtlohn.de
+49 2563870

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albert-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.de
+49 251411-0
+49 251411-82525

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71322000-1
71322500-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Planungsleistungen zur Umgestaltung der L608 in 48703 Stadtlohn:
Objektplanung Ingenieurbauwerke nach §§ 41-44 HOAI, Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbau-
werke, LP 1 - 3 (optional LP 5 - 9)

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die geplante Umgestaltung der L 608 (Burgstraße / Pfeifenofen) in Stadtlohn umfasst verschiedene
Maßnahmen innerhalb der Ortsdurchfahrt und betrifft mehrere Abschnitte.
1. Straßenabschnitt:
- Die Umgestaltung erstreckt sich von AN38.1, km 0+000, bis 38.2, km 0+658.
- Dies umfasst den Bereich ab dem Kreisverkehr L 608 / K 20 / Burgstraße / Sprakel-
straße / Kalterweg im Osten bis zum Knotenpunkt L 572 / L 608 (Netzknoten 4007
026) im Westen
2. Kreisverkehr L 608 / K 20 / Burgstraße / Sprakelstraße / Kalterweg:
- Dieser Kreisverkehr wird durch den Kreis Borken umgestaltet und ist daher nicht
Teil der aktuellen Maßnahme.
- Die Umgestaltung dieses Kreisverkehrs könnte jedoch Auswirkungen auf die Ver-
kehrsführung und Infrastruktur der angrenzenden Bereiche haben.
3. Kreisverkehr L 608 / Uferstraße / Webereistraße:
- Dieser Kreisverkehr ist nur insoweit Teil der Umgestaltungsmaßnahmen, als dass
eine Anpassung der Führung des Radverkehrs notwendig wird, die durch die Umgestaltung des zuvor genannten Kreisverkehrs durch den Kreis Borken ausgelöst wird.
4. Knotenpunkt L 572 / L 608 (Netzknoten 4007 026):
- Der Knotenpunkt wird im Rahmen der Maßnahmen umgestaltet, um die Leistungs-
fähigkeit und die Sicherheit zu verbessern.
5. Weitere Maßnahmen:
- Erneuerung der Hausanschlüsse: Modernisierung der Abwasseranschlüsse entlang
der betroffenen Straßenabschnitte. Modernisierung der Wasser-, Gas- und Strom-
anschlüsse sind bei den entsprechenden Anbietern/ Versorgern anzufragen und mit
einzuplanen.
- Verkehrsinseln und Fußgängerüberquerungen: Installation von Verkehrsinseln und
fußgängerfreundlichen Überquerungen, um die Sicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu beruhigen.
- Radverkehrsanpassungen: Anpassung der Radverkehrsführung im Bereich der
Kreisverkehre, um eine sichere und effiziente Nutzung zu gewährleisten.
- Infrastrukturverbesserungen: Verbesserungen an der Straßenoberfläche, Beleuchtung und möglicherweise Verbreiterung der Gehwege, um die Sicherheit und den
Komfort für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Es sind Leistungen folgender Leistungsbilder zu erbringen:
- Ingenieurbauwerke - HOAI § 43 bzw. Anlage 12, Lph 1 - 9 - ohne Lph 4; Grundleistungen inkl.
ergänzender besonderer Leistungen (insb. örtliche Bauüberwachung).
- Verkehrsanlagen - HOAI § 47 bzw. Anlage 13 - Lph 1 - 9 - ohne Lph 4; Grundleistungen inkl.
ergänzender besonderer Leistungen (insb. örtliche Bauüberwachung)
- Geotechnische Beratung und Bodenmanagement
- Hydraulische Berechnungen
- SiGeKo
- Planungsbegleitende und baubegleitende Vermessung
- Beweissicherung
OPTIONALE LEISTUNGEN / STUFENWEISE BEAUFTRAGUNG
- Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 43 bzw. Anlage 12, Lph 5 - 9 Grundleistungen inkl. ergänzender besondere Leistungen (insb. örtliche Bauüberwachung)
- Verkehrsanlagen - HOAI § 47 bzw. Anlage 13 - Lph 5 - 9; Grundleistungen inkl. ergänzender
besonderer Leistungen (insb. örtliche Bauüberwachung)
- geotechnische Beratung und Bodenmanagement in der Phase der Ausführungsplanung und
baubegleitend
- SiGeKo in der Phase der Ausführungsplanung und baubegleitend

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
05.10.2026
30.07.2031
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Burgstraße
48703
Stadtlohn
Deutschland
DEA34

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXVHYMDYTP30FV4S

Einlegung von Rechtsbehelfen

Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Fristen des § 160 GWB beachtet werden. Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die
Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs. 3 S. 1 Teil 4, Kap. 1, Abschn. 2 GWB hin. Diese hat jeder Bewerber oder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen das Vergaberecht geltend machen möchte. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Kommunikation während des Ausschreibungsverfahrens erfolgt ausschließlich über die Zentrale Vergabestelle. Bitte nutzen Sie daher für Rückfragen etc. den Kommunikationsbereich dieses Vergabeportals.

Bieterfragen können bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Dokumente, die dem Eignungsnachweis des Unternehmens dienen, können nach Ermessen des Auftraggebers nachgefordert werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Burgstr_Anlage-2_Bewerberformular (Mit dem Teilnahmeantrag; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Das Bewerberformular ist für Nachweise, Erklärungen sowie die Referenzangaben zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen Planung Entwässerungsanlagen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Im Fall von Bewerbergemeinschaften oder bei Nachunternehmereinsatz sind sämtliche
Referenzen in ein gemeinsames Bewerberformular einzutragen. Für die firmenbezogenen Angaben
können weitere Bewerberformulare als Kopie erstellt werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen Planung Verkehrsanlagen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Im Fall von Bewerbergemeinschaften oder bei Nachunternehmereinsatz sind sämtliche
Referenzen in ein gemeinsames Bewerberformular einzutragen. Für die firmenbezogenen Angaben
können weitere Bewerberformulare als Kopie erstellt werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
100,00

Finanzierung

Siehe Vergabeunterlagen

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Es gilt das Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - TVgG NRW).

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung