Erschließung BP82 Hegebrockstraße - Hier Entwässerungstechnische Erschließung und ...
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadt Stadtlohn, Der Bürgermeister
Markt 3
48703
Stadtlohn
Deutschland
DE 123770512
Zentrale Vergabestelle
+49 2563870
vergabe@stadtlohn.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXVHYMDYTPT8Q969

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXVHYMDYTPT8Q969/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Erschließung BP82 Hegebrockstraße - Hier Entwässerungstechnische Erschließung und Baustraße

Umfang der Leistung
Die Stadt Stadtlohn beabsichtigt südlich des Stadtgebiets die Erschließung des Gewerbegebiets Westfalenring/Hegebrockstraße. Zur Entwicklung der zukünftigen Gewerbeflächen wird die entwässerungstechnische Erschließung des Plangebiets durch die Stadt Stadtlohn veranlasst. Die Bestandteile dieser öffentlichen Ausschreibung sind die erforderlichen Leistungen zu Herstellung der Entwässerungsanlagen erforderlichen Bauleistungen einschließlich der zugehörigen Sonderbauwerke, Rückhalte- und Behandlungsanlagen, Betriebsgebäude, darunter auch Abbruch-, Rückbau-, Verfüll- und Straßenarbeiten.

Das Plangebiet hat eine Größe von ca. 7,21 ha und befindet sich südlich der Ortslage Stadtlohn. Es liegt nördlich des Westfalenrings (K24) sowie östlich der bestehenden Gewerbegebiete Thyssenstraße und Bessemerstraße. Teile des Vorhabengebiets befinden sich innerhalb des Landschaftsschutzgebiets 2.2.7 Hundewick-Immingheide. Daraus resultiert, dass die Baumaßnahme einer Bauzeitenregelung für die Entfernung und Rodung von Gehölzen sowie einer Bauzeitenregelung für die Bauarbeiten unterliegt, die zu beachten sind.

Die geplante Erschließung umfasst die Herstellung eines Entwässerungssystems im Trennverfahren. Das anfallende Schmutzwasser wird über neu herzustellende Schmutzwasserkanäle der weiter-führenden Kanalisation zugeführt. Das Niederschlagswasser wird über Regenwasserkanäle erfasst, behandelt, in einem Regenrückhaltebecken zurückgehalten und gedrosselt in die Vorflut eingeleitet. Im Zuge der Maßnahme sind zudem die Anschlüsse der Firma Lichtgitter GmbH sowie der Wohngebiete Konerts Winkel und Wilmers Winkel an das Regenwasserableitungssystem herzustellen. Weiterhin sind bestehende Rückhalteanlagen im Bereich Bessemerstraße und Thyssenstraße zurückzubauen, da deren Funktion künftig durch das neu geplante Entwässerungssystem übernommen wird.

Das Baufeld liegt im Bereich bestehender gewerblicher und künftig zu entwickelnder Nutzungen. Die Bauausführung hat unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten sowie unter möglichst geringer Beeinträchtigung angrenzender Flächen und bestehender Infrastrukturen zu erfolgen. Die direkte Zufahrt zur Baustelle über den Westfalenring wird nicht gestattet. Die Andienung der Baustelle muss in erster Linie über Borsigstraße und Thyssenstraße erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass die Thyssenstraße über die gesamte Bauzeit zur Halteverbotszone wird. Zudem sind die Kreuzungen Borsigstraße / Thyssenstraße / Westfalenring für die Ein- und Ausfahrt des Lastverkehrs freizuhalten. In Abhängigkeit zum Bauablauf sollten Hegebrockstraße, Ottostraße und Bessemerstraße temporär als alternative Baustellenzufahrten genutzt werden können.

Unter dem Aspekt der Bautechnik fallen insbesondere die Herstellung neuer Regenwasser- und Schmutzwasserkanalisation, Hausanschlüsse sowie die zugehörigen Anlagen zur Regenwasserbehandlung inklusive Betriebsgebäude, Regenwasserrückhaltung und gedrosselten Ableitung in die
Vorflut als auch der Abbruch, Rückbau und Verfüllung für das aktuell vorhanden RKB / RRB System Borsigstraße / Thyssenstraße sowie Straßenbauarbeiten.

Regen- und Schmutzwasserkanalisation (Neubau)
- ca. 1.375 m Regenwasserkanal (Beton/Stahlbeton DN 300 bis DN 1200)
- 15 m DN 400 PP, einschl. 34 Beton-Schachtbauwerke
- 574 m Schmutzwasserkanal in DN 250 PP mit 14 Schachtbauwerken
- ca. 148 m Notwasserwege mit Notwassermulde
- ca. 16 m DN 300 PP
- ca. 56 m Notwasserrinne DN 100

Hausanschlussleitungen (Neubau)
- jeweils ca. 128 m DN 200 PP und DN 160 PP

Zentrale Regenwasserbehandlungsanlage (Neubau)
- Regenklärbecken mit 240 m3 in Ortbetonbauweise
- inkl. ca. 56m Druckrohrleitung DA125 PE-HD PE100
- techn. Einbauten: 2 Abwassertauchmotorpumpen, Schräglamellenklärer, Wehr. Schieber und Spülkippe
- Regenrückhaltebecken mit 5.000 m3 Volumen mit Notüberlauf und Drosselbauwerk als Betonfertigteil (ca. 21 m Zu- und Ableitung in DN 300 Beton) und Drosselabfluss von Qzul= 80l/s

Abbruch-, Rückbau- und Verfüllarbeiten
- ca. 465 m Betonrohre (Kanale) mit Nenndurchmesser DN 300 - DN 1000
- ca. 76 m Druckrohrleitung
- 10 Schachtbauwerke
- Rückbau RKB/RRB Borsingstraße/Thyssenstraße

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

BP82 Hegebrockstraße
Hegebrockstraße
48703
Stadtlohn

siehe Allgemeine Baubeschreibung

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

siehe Bauzeitenplan und in Absprache mit der Bauleitung

Laufzeit bzw. Dauer

01.07.2026
31.10.2027

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

01.07.2026
31.10.2027

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer

Vorzulegende Nachweise:
Berufsregistereintrag; Handelsregisterauszug und Eintragung in die Handwerksrolle/bei der IHK; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Gewerbeanmeldung; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

- eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsumme
- Nachweis der bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Umweltschäden
- eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersa-chen
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (-soweit der Betrieb beitragspflichtig ist -)
- Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllten "Eigenerklärung zur Eignung" (siehe Vergabeunterlagen, Formblatt 310) einzureichen.
Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
- Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
- eine Freistellungsbescheinigung des Finanzamtes nach § 48b EstG

Vorzulegende Nachweise:
Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen; Formular 310; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Freistellungsbescheinigung Finanzamt; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Haftpflichtversicherung; Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung oder Erklärung, dass im Auftragsfall eine Versicherung in entsprechender Höhe abgeschlossen wird.; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung
Umsatznachweis; Bei geforderten Mindestumsätzen:
Nachweis über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung
Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt; Oder Bescheinigung in Steuersachen; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

- Bietergemeinschaftserklärung (falls Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird)
- Nachweis über die berufliche Qualifikation des Unternehmens und der Führungskräfte des Unternehmens
- Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurch-schnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert aus-gewiesenem technischen Leitungspersonal
- Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung in Art und Umfang vergleichbar sind (mindestens drei Referenzen). Folgende Angaben sind zu machen: Bauvorhaben, Kurzbeschreibung der ausgeführten Leistung, Bauherr, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Ausführungszeitraum und Auftragsvolumen.
- Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, Formblatt III 347, siehe Vergabeunterlagen

Vorzulegende Nachweise:
Arbeitskräftenachweis; Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Führungskräfte; Nachweise über die berufliche Qualifikation des Unternehmers und der Führungskräfte des Unternehmens; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Referenzen; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Technische Fachkräfte; Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, unabhängig davon, ob sie seinem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Sonstige

Nachweis Güteschutz Kanalbau:
Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 - Beurteilungsgruppe AK2.
Der Nachweis gilt als erbracht, wenn die Erfüllung der Anforderungen und die Gütesicherung des Unternehmens nach Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 mit dem Besitz des entsprechenden RAL-Gütezeichens Kanalbau für die geforderte Beurteilungsgruppe nachwiesen werden kann.
Der Nachweis gilt als gleichwertig erbracht, wenn die Erfüllung der Anforderungen durch eine Prüfung, welche inhaltlich den Anforderungen der Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 961 Abschnitt 4.1 für die geforderte Beurteilungsgruppe entspricht, mit einem Prüfbericht nachgewiesen wird. Der Prüfbericht muss die Erfüllung der gestellten Anforderungen nachvollziehbar belegen. Mit dem Prüfbericht sind vorzulegen: Angaben zur Personalausstattung mit Aus- und Weiterbildungsnachweisen / Angaben zur Betriebs- und Betriebs- und Geräteausstattung / Angaben zu den in den letzten drei Jahren durchgeführten vergleich-baren Projekten / Muster der Dokumentation der Eigenüberwachung
1) Die Anforderungen sind aufrufbar unter:
http://kanalbau.com/de/bietereignung/guete-pruefbestimmungen.html
bzw. zu beziehen über: http://beuth.de - Stichwort-Suche: "RAL-GZ 961".

Vorzulegende Nachweise:
Erklärung Bietergemeinschaft; Formular 234; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Mitgliedschaft BG; Nachweis über die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Nachunternehmerleistungen; Formular 347; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Preisermittlung; Formular 341, 342; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Eigenerklärung
Unbedenklichkeitsbescheinigung BG; Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Unbedenklichkeitsbescheinigung Sozialkasse; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Urkalkulation; Auf Anforderung der Vergabestelle

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Siehe Vergabeunterlagen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Die Sicherheit für die Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summer der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).

Soweit die Auftragssumme mindestens 250.000,00 EUR ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags


Vorzulegende Nachweise:
Leistungsverzeichnis; Eigener Ausdruck des Leistungsverzeichnisses oder das Original-Leistungsverzeichnis mit allen geforderten Preisen und Angaben/Eintragungen (Fabrikate etc.) als pdf-Datei; Mit dem Angebot
Leistungsverzeichnis GAEB; Eine Angebotsdatei im GAEB-Format; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Güteschutz Kanalbau AK2; Gütezeicheninhaber der Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 mind. Gruppe AK2; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Angebotsschreiben; Formblatt 304 oder 213; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

11.06.2026 10:30 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Dokumente, die dem Eignungsnachweis des Unternehmens dienen, können nach Ermessen des Auftraggebers nachgefordert werden.

Bindefrist des Angebots

10.07.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

11.06.2026 10:30 Uhr

Stadt Stadtlohn, Markt 3, 48703 Stadtlohn

Die Öffnung der Angebote wird von mindestens zwei Vertretern/Vertreterinnen der Auftraggeberin gemeinsam unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Das Submissionsergebnis wird allen Bietern/Bieterinnen anschließend über den Kommunikationsbereich des Vergabeportals übermittelt.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Kommunikation während des Ausschreibungsverfahrens erfolgt ausschließlich über die Zentrale Vergabestelle. Bitte nutzen Sie daher für Rückfragen etc. den Kommunikationsbereich dieses Vergabeportals.

Bieterfragen können bis sechs Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Kreis Borken
Burloer Straße 93
46325
Borken
Deutschland
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