Im Rahmen der turnusmäßigen Ersatzbeschaffung benötigt der Kreis Lippe sowie der Kreis Höxter für den Rettungsdienst neue Rettungswagen nach DIN EN 1789:2020-12
Grundlage der Vergabe
Die Kreise Höxter und Lippe sind für ihre Gebiete nach § 6 Abs. 1 Rettungsgesetz NRW (RettG NRW) Träger des Rettungsdienstes. Sie unterhalten einheitliche Leitstellen für den Brandschutz, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst (§ 4 Abs. 4 BHKG) sowie eine Anzahl an Rettungswachen nach dem jeweils gültigen Rettungsdienstbedarfsplan.
Im Rahmen der Ersatzbeschaffung beabsichtigen die Auftraggeber gemeinsam für den Rettungsdienst insgesamt vier neue Rettungswagen nach DIN EN 1789:2020-12 einzukaufen. Die Ausschreibung ist in 3 Teile aufgeteilt und umfasst den Teil A Fahrgestell, den Teil B Ausbau und den Teil C, die zusätzlichen Vertrags- und Vergabebedingungen .
Die Auftragserteilung erfolgt seitens der beiden Auftraggeber separat aber an dasselbe Unternehmen. Jeder Auftraggeber benötigt je zwei Rettungswagen. Es kommt somit jeweils ein Vertrag über die vereinbarte Leistung mit dem jeweiligen Auftraggeber zu Stande. Deswegen wird diese Ausschreibung in 2 Abschnitte aufgeteilt, wobei jeder Bieter auf beide Abschnitte bieten muss. Es wird auf die Erweiterungsmöglichkeit (siehe Option) hingewiesen.
Zusätzlich kann jeder Auftraggeber einen weiteren Rettungstransportwagen abrufen. Aufgrund der Planbarkeit der Kosten hat die Beauftragung des zusätzlichen Rettungswagen innerhalb von 6 Monaten nach der ersten Auftragserteilung zu erfolgen.
Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/ Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu TED rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Unterlagen werden nur im Rahmen des gesetzlich möglichen gemäß 56 Abs. 2 ff VgV nachgefordert
Angabe Insolvenzverfahren (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahrenweder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurdeund sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
Handelregistereintragung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
Nachweis Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung, dass Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie derBeiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt wurden
- Referenzliste über vergleichbare Rettungswagenlieferungen- Compliance Management Zertifikat nach ISO 19600 (oder gleichwertig),- Qualitätsmanagement Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig),- Sepura Digitalfunk Schulungsnachweis für Einbau-Techniker