Die Sporthalle (Sportanlage) an der Benzstraße 1 besteht aus einer Sporthalle mit 630 m2 NF und einem separaten Gymnastikraum mit 110 m2 NF sowie den dazu gehörenden Umkleiden, Nebenräumen, Erschließungsflächen und Technikbereichen. Der abgängige Bestand hat ca. 1.200 m2 BGF. Direkt anliegend und in gemeinsamer Nutzung befindet sich der Sportplatz mit einer Fläche von 6.000 m2.
Die Planung umfasst den Ersatzneubau der Sporthalle und eines separaten Gymnastikraums mit Umkleiden, Nebenräumen, Erschließungsflächen und Technikbereichen sowie außenliegenden Umkleiden und Toiletten für den angrenzenden Sportplatz. Es handelt sich um eine Neubau-Fläche von ca. 1.430 m2 BGF.
Der Neubau soll ressourcenschonend hinsichtlich Konstruktion und Material ausgeführt werden, hohe energetische Standards erfüllen (Effizienzgebäudestufe 40) sowie mit einer PV-Anlage, Retentionsflächen und einem Gründach ausgestattet werden. Darüber hinaus sind umfassende Maßnahmen zur Barrierefreiheit vorgesehen.
Objektplanung gem. HOAI § 34 Gebäude und Innenräume - LP 4 bis 9 - für die Übernahme und Prüfung der bereitgestellten Planungsunterlagen der Leistungsphasen 1 bis 3 einschließlich erforderlicher Anpassungen und Ergänzungen als Grundlage für die weitere Planung ist eine angemessene Pauschale vorgesehen.
Energieeffizienzgebäude 40
Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Des Weiteren ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Auftragnehmer ist zur Einhaltung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen verpflichtet.
Die im Aufforderungsschreiben aufgelisteten Nachweise sollen mit Abgabe des Teilnahmeantrags/des Angebots eingereicht werden. Sollten Nachweise fehlen, können diese nachgefordert werden, sofern sie nicht zuschlagsrelevant sind.
gem. §§ 123 + 124 GWB
Nachweis einer geforderten Berufsqualifikation gem. § 75 VgV - Zur Angebotsabgabe zugelassen sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung "Ingenieur" bzw. "Bachelor / Master of Science / Engineering" zu führen, oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu sein.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bietergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zugelassen ist.
Aktuelle Befähigungsnachweise der jeweiligen Fachrichtung sind als Anlage B in Kopie beigefügt.
Erklärung zu Unterauftragnehmern (falls zutreffend) - Im Falle von Unterbeauftragungen ist eine Erklärung (Eigenerklärung als Anlage C) über die Leistungsbereitstellung von Unterauftragsnehmern abzugeben: Mit Vorlage der Bewerbung muss der Unterbeauftragte rechtsverbindlich erklären, dass er zur Auftragsausführung zur Verfügung steht. Sollte dieser bei Beauftragung nicht mehr zur Verfügung stehen, besteht ein Sonderkündigungsrecht.
Nachweis der Eintragung in einem Handels-/Partnerschaftsregister - Ein aktueller Handelsregisterauszug (o.Ä.) nicht älter als 12 Monate, ab Bekanntmachungstermin ist als Anlage E beigefügt.
Gesamtumsatz in den letzten drei Geschäftsjahren - Angaben zu dem Gesamtumsatz bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023-2025).
Alle Angaben in EUR und netto. Die Angabe muss je Bewerber oder Mitglied der Bewerbergemeinschaft erfolgen. Berücksichtigt wird die Summe des Umsatzes aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft.
Nachweis geforderter Berufshaftpflichtdeckung - Nachweis geforderter Berufshaftpflichtdeckung gem. § 45 (4) Nr. 2 VgV.Mindestanforderung: Deckungssumme in Höhe von mind. 1.500.000 EUR für Personenschäden sowie in Höhe von mind. 300.000 EUR für Sach-, Vermögensschäden und sonstige Schäden mit 2-facher Maximierung pro Kalenderjahr.
Erklärung zur Anzahl der fest angestellt Beschäftigten oder Inhaber in den letzten drei Geschäftsjahren und aktuell - Angaben zur Anzahl der Berufsträger im bewerbenden Unternehmen in jedem Jahr der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre und aktuell.
Ingenieure, Bachelor/Master of Science/Engineering als fest Angestellte oder Inhaber in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Die Angabe muss je Bewerber oder Mitglied der Bewerbergemeinschaft erfolgen.
Mindestbedingung - zwei Referenzen - 1. Zum Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit sind Angaben über einschlägige Planungsleistungen einzureichen, die im Zeitraum vom 01. Januar 2021 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist erbracht wurden. Nachzuweisen sind insbesondere Unternehmensreferenzen über Planungsleistungen für Hochbauvorhaben vergleichbarer Art, Größe und Komplexität. Die Referenzen müssen mindestens Angaben zur Bezeichnung und zum Ort des Projekts, zum Auftraggeber, zum Zeitraum der Leistungserbringung, zu den erbrachten Leistungsphasen sowie zu den Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 enthalten.Für jedes eingereichte Referenzprojekt ist ein separates Blatt Anlage H auszufüllen, zusätzlich sind die Referenzen in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen zu belegen (max. 2 DIN A4 Blätter).
2. Mindestbedingungen: (i) Es sind mindestens zwei vergleichbare Unternehmensreferenzen einzureichen. (ii) In jedem Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 4 bis 8 gemäß § 34 HOAI vollständig erbracht worden sein, bei Erbringung der LP 7 genügt eine teilweise Erbringung. Die Leistungsphase 4 darf nicht vor dem 01.01.2021 begonnen worden sein und die Leistungsphase 8 muss spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist vollständig abgeschlossen worden sein. (iii) Die Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 müssen bei jedem Referenzprojekt mindestens 2.500.000 EUR netto betragen.
Die Referenzen sind vergleichbar, wenn sie hinsichtlich Art, Umfang, Größe, Komplexität und organisatorischer Anforderungen den zu vergebenden Leistungen entsprechen. Eine identische Nutzungsart wird nicht vorausgesetzt.
Bestenauslese Referenzen - Sollten mehr als fünf Bewerber die vorstehenden Mindestbedingungen erfüllen, wird unter diesen Bewerbern eine Bestenauslese anhand der nachfolgenden Kriterien durchgeführt. Für die Auswahlwertung werden höchstens fünf vom Bewerber zu benennende Referenzprojekte berücksichtigt. Jeder Bewerber erhält zunächst 5 Punkte, wenn er mindestens zwei geeignete Referenzprojekte vergleichbarer Art, Größe und Komplexität nachweist. Der Bewerber erhält insgesamt 7 Punkte, wenn er darüber hinaus mindestens ein geeignetes Referenzprojekt nachweist, das für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht wurde. Das Referenzprojekt muss die unter Ziffer 1 und 2 genannten Mindestanforderungen erfüllen. Der Bewerber erhält insgesamt 10 Punkte, wenn er zusätzlich zu den Voraussetzungen für die Vergabe von 7 Punkten mindestens ein geeignetes Referenzprojekt über ein gefördertes Bauvorhaben nachweist, bei dem er nachweislich mit fördermittelbezogenen Aufgaben befasst war. Hierzu zählen insbesondere die Ermittlung und Abgrenzung förderfähiger und nicht förderfähiger Kosten, die Abstimmung mit dem Fördermittelgeber oder der Bewilligungs-behörde, die Bearbeitung von Mittelabrufen, die Berücksichtigung fördermittelbedingter Planungsanforderungen sowie die Erstellung prüffähiger Dokumentationen oder Verwendungsnachweise. Die Voraussetzungen für die Vergabe von 7 beziehungsweise 10 Punkten können durch eine oder mehrere Referenzen nachgewiesen werden. Eine Referenz darf zugleich als öffentliche Auftraggeberreferenz und als Förderreferenz berücksichtigt werden. Die drei bis fünf Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit auf dem für die Auswahl maßgeblichen Rang entscheidet das Los über die Auswahl der verbleibenden Bewerber.
Bietergemeinschaft. Alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft und - im Auftragsfall - der Arbeitsgemeinschaft haften als Gesamtschuldner für die Vertragserfüllung und für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag stehenden Ansprüche.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Berufsqualifikation: der Beruf des Ingenieurs, analoger Verweis auf § 75 VgV. A. Die Auftragnehmerin / der Auftragnehmer hat bei Auftragserteilung den Nachweis über das wirksame Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung für die Zeit der Auftragserfüllung für ihren/seinen Betrieb zu erbringen. Die Deckungssummen müssen pro Schadensfall mindestens betragen: für Personenschäden: 1.500.000,00 EURfür sonstige Schäden (Sach- und / oder Vermögensschäden): 300.000,00 EURB. Der Auftragnehmer ist zur Einhaltung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen verpflichtet.C. Erbringung der Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21.07.2022.D. Erbringung der Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff GWB