siehe Vergabeunterlagen (Formblatt 2016, Verzeichnis der im Vergabeverfahren vorzulegenden Unterlagen)
Schon mit dem Angebot einzureichen sind folgende Unterlagen:
- Angaben über die ausgeführten Leistungen der letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahre, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind (Referenzliste einreichen mit Kontakt zur Überprüfung). Vergleichbare Referenzen sind die Erschließung von Baugebieten und Straßen-, Gewässer- und Kanalbau (offene Bauweise). Es sind mindestens 3 Referenzen zu Maßnahmen, die innerhalb des Zeitraumes vom 2021 bis 2026 (Beginn einer Maßnahme ab dem 01.01.2021 / Ende einer Maßnahme bis zum 30.09.2026) durchgeführt und schlussgerechnet wurden, vorzulegen. Dabei muss mindestens eine Referenz für die Erschließung von Baugebieten vorliegen. Der jeweilige Auftragswert muss sich mindestens über 850.000 Euro belaufen.
- aktueller Nachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung, Deckungssumme mindestens für Sachschäden 1.500.000 EUR und für Personenschäden 1.500.000 EUR. Die Versicherung ist im Falle der Auftragserteilung über die gesamte Laufzeit des Vertrages vorzuhalten.
- aktuelle und gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (zum Submissionstermin nicht älter als 6 Monate)
- Eigenerklärung zur Eignung
- Eigenerklärung hinsichtlich des Verbots der Auftragsvergabe an Russland lt. BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022
Sollte Ihr Angebot in die engere Wahl kommen, kann der Auftraggeber folgende Nachweise anfordern:
- aktueller Handelsregisterauszug
- aktueller Nachweis der Eintragung in das Berufsregister (Handwerksrolle, IHK oder vergleichbares Verzeichnis) seines Sitzes oder Wohnsitzes
- gültige Gewerbeanmeldung
- aktuelle und gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialversicherung (zum Submissionstermin nicht älter als 6 Monate)
- aktuelle und gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (zum Submissionstermin nicht älter als 6 Monate)
- aktuelle Freistellungsbescheinigung nach § 48 b EStG
- Angaben über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen
- Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, ggf. gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leistungspersonal
- Urkalkulation (ab Auftragswert in Höhe von netto 50.000 EUR in einem verschlossenen Umschlag) mit eindeutiger Darlegung der Zuschläge und Zulagen auf die Einzelpreise sowie die Aufteilung nach Lohn-, Stoff-, Geräte-, sonstigen Kosten und Nachunternehmerleistungen mit den entsprechenden Leistungs- und Aufwandswerten. Urkalkulationen sind in einem verschlossenen Umschlag unter Angabe von Baumaßnahme, Vergabenummer und Gewerk entsprechend einzureichen.
Nachweise, die bereits für den Eintrag in die Liste zur Präqualifizierung eingereicht wurden, brauchen nicht mehr vorgelegt werden, sofern diese den in der Ausschreibung geforderten Unterlagen entsprechen. Die Präqualifizierungsnummer ist im Angebotsvordruck einzutragen (Achtung bei Referenzinhalten).
Die vorgenannten Nachweise können für evtl. von Ihnen in Anspruch genommene Nachunternehmer ebenfalls gefordert werden.