Verfahrensangaben

Straßenendausbau Wohngebiet Am Wasserwerk, Ibbenbüren (EAW) - Verkehrsanlagenplanu...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
07.09.2026
15.09.2026 11:00 Uhr
15.09.2026 11:01 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Ibbenbüren
055660028028-31001-89
Alte Münsterstraße 16
49477
Ibbenbüren
Deutschland
DEA37
Stabsstelle Vergabe
mareen.kittel@ibbenbueren.de
+49 5451-9311601
+49 5451-93181601

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514111691
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71322500-6
71521000-6
71311220-9
71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Ibbenbüren beabsichtigt den Straßenendausbau der Verkehrsanlagen im bereits teilweise erschlossenen bzw. ausgebauten Wohngebiet "Am Wasserwerk" in Ibbenbüren-Dörenthe im Bereich der Bebauungspläne Nr. 164 "Am Wasserwerk" und Nr. 166 "Am Wasserwerk II".

Gegenstand der Leistungen ist die Objektplanung Verkehrsanlagen für die Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 47 HOAI in Verbindung mit Anlage 13 HOAI. Hinzu kommen Besondere Leistungen und Zusatzleistungen, insbesondere die örtliche Bauüberwachung sowie projektbezogene Leistungen der Organisation, Kosten- und Terminverfolgung. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Stadt Ibbenbüren beabsichtigt den Straßenendausbau der Verkehrsanlagen im Wohngebiet "Am Wasserwerk" in Ibbenbüren-Dörenthe im Bereich der Bebauungspläne Nr. 164 "Am Wasserwerk" und Nr. 166 "Am Wasserwerk II". Das Wohngebiet ist bereits teilweise erschlossen bzw. ausgebaut. Für den Straßenendausbau sind insbesondere die vorhandenen Bestands-, Höhen-, Entwässerungs-, Leitungs-, Baustraßen-, Beleuchtungs- und Anschlussverhältnisse zu berücksichtigen.

Mit diesem Vergabeverfahren werden die Planungsleistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen zur Umsetzung des Projektes vergeben. Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 47 HOAI in Verbindung mit Anlage 13 HOAI.

Neben den Grundleistungen sind Besondere Leistungen und Zusatzleistungen zu erbringen, insbesondere Leistungen der örtlichen Bauüberwachung sowie weitere projektbezogene Leistungen der Organisation, Koordination, Kosten- und Terminverfolgung. Die einzelnen Leistungen und der konkrete Leistungsumfang ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung, dem Angebotsformular und dem als Entwurf beigefügten Ingenieurvertrag.

Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind sämtliche nachfolgend genannten Beauftragungsstufen. Mit Erteilung des Zuschlags wird zunächst ausschließlich die Beauftragungsstufe 1 beauftragt.

Die Beauftragungsstufen umfassen:
die Leistungsphasen 2 bis 4 nach § 47 Abs. 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13.1 zur HOAI für die Objektplanung Verkehrsanlagen (Beauftragungsstufe 1), die Leistungsphasen 5 bis 7 nach § 47 Abs. 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13.1 zur HOAI für die Objektplanung Verkehrsanlagen (Beauftragungsstufe 2), die Leistungsphase 8 nach § 47 Abs. 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13.1 zur HOAI für die Objektplanung Verkehrsanlagen (Beauftragungsstufe 3).

Das Honorar wird nach den vertraglichen Regelungen und für die von der HOAI erfassten Grundleistungen ergänzend nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure in der Fassung 2021 sowie nach den angebotenen Honorarparametern, Zu- und/oder Abschlägen vereinbart. Ferner sind Preise für die Besonderen Leistungen und Zusatzleistungen sowie Stundensätze für gegebenenfalls weiter erforderliche Leistungen anzubieten.

Für das Vergabeverfahren werden vorläufige anrechenbare Kosten in Höhe von insgesamt 2.150.148,00 EUR netto zugrunde gelegt. Hiervon entfallen 1.693.200,00 EUR netto auf die Kostengruppe 300 einschließlich Rückbauarbeiten und Baufeldfreimachung sowie 456.948,00 EUR netto auf die Kostengruppe 400 für Entwässerung und Beleuchtung.

Umfang der Auftragsvergabe

0,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
17.11.2026
31.12.2029

Das angegebene Datum des Endes der Vertragslaufzeit ist geschätzt. Das tatsächliche Leistungsende des Auftragnehmers ist vom Abschluss der jeweils beauftragten Leistungen abhängig. Insbesondere kann sich das Leistungsende bei Beauftragung der Beauftragungsstufe 3, die unter anderem die Leistungsphase 8 sowie die örtliche Bauüberwachung umfasst, infolge einer Verlängerung oder Verschiebung der Planungs-, Vergabe- oder Bauzeit über den genannten Termin hinaus verschieben.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Alte Münsterstraße 16
49477
Ibbenbüren
Deutschland
DEA37

Projektgebiet im Wohngebiet "Am Wasserwerk" in Ibbenbüren-Dörenthe im Bereich der Bebauungspläne Nr. 164 "Am Wasserwerk" und Nr. 166 "Am Wasserwerk II".

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Qualität der zu erwartenden Leistung

Konzept zur Qualität der zu erwartenden Leistung, bewertet gemäß Anlage 4 der Vergabeunterlagen

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Referenzen Projektleitung

Referenzen Projektleitung, bewertet gemäß Anlage 4 der Vergabeunterlagen

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Honorarangebot, bewertet gemäß Anlage 4 der Vergabeunterlagen

Gewichtung
70,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind sämtliche nachfolgend genannten Beauftragungsstufen. Mit Erteilung des Zuschlags wird zunächst ausschließlich die Beauftragungsstufe 1 beauftragt.

Die Beauftragungsstufen umfassen: die Leistungsphasen 2 bis 4 nach § 47 Abs. 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13.1 zur HOAI für die Objektplanung Verkehrsanlagen (Beauftragungsstufe 1), die Leistungsphasen 5 bis 7 nach § 47 Abs. 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13.1 zur HOAI für die Objektplanung Verkehrsanlagen (Beauftragungsstufe 2), die Leistungsphase 8 nach § 47 Abs. 1 HOAI in Verbindung mit Anlage 13.1 zur HOAI für die Objektplanung Verkehrsanlagen (Beauftragungsstufe 3).

Zu erbringen sind nach entsprechender Beauftragung ferner Besondere Leistungen und Zusatzleistungen gemäß Leistungsbeschreibung, Angebotsformular (Anlage 8) und Vertragsentwurf. Die Besonderen Leistungen und Zusatzleistungen werden der jeweils sachlich zugehörigen Beauftragungsstufe zugeordnet oder gesondert abgerufen.

Die Stadt Ibbenbüren behält sich vor, die Ausführung des Auftrages in der Reihenfolge des Ausschreibungsergebnisses des vorliegenden Verfahrens den Bietern anzutragen, die im Vergabeverfahren ein wirtschaftlich annehmbares Angebot abgegeben haben, wenn der zuvor beauftragte Auftragnehmer wegen Kündigung oder aus anderen Gründen endgültig ausfällt. Bieter haben keinen Rechtsanspruch, dass ihnen in diesem Fall der Auftrag angetragen wird, es handelt sich um eine einseitige Option für die Stadt Ibbenbüren.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Durchgeführt wird ein offenes Verfahren. Jedes interessierte Unternehmen kann ein Angebot abgeben. Das offene Verfahren ist einstufig. Verhandlungen oder Nachverhandlungen über die Angebote sowie Präsentationstermine finden also nicht statt. Es werden später auch keine finalen Angebote abgefragt, sondern das Angebot ist direkt verbindlich.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Abwicklung des Vergabeverfahrens erfolgt so wie die Kommunikation auf elektronischem Weg über das Vergabeportal.

https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYRDLN53

Einlegung von Rechtsbehelfen

Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu bezeichnen. Verfahrensrügen sind über das Vergabeportal einzureichen.

Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der nachbenannten Stelle für Nachprüfungsverfahren bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Danach ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1. Eine Abgabe des Angebotes schriftlich, per Telefax bzw. E-Mail oder die Nachrichtenfunktion des Vergabeportals ist unzulässig. Angebote sind fristgerecht über das Vergabeportal einzureichen. Für die Abgabe ist eine Registrierung im Vergabeportal erforderlich.
2. Macht der Bieter von einem registrierungsfreien Zugang Gebrauch, ohne seine Kontaktdaten zu registrieren, ist er verpflichtet, bis zum Termin für die Abgabe der Angebote zu kontrollieren, ob die Vergabestelle eine Änderung der Vergabeunterlagen, Fragen- und Antwortenkataloge oder Terminverschiebungen mitgeteilt hat.
3. Bieter haben das Tool zur Bieterkommunikation auf dem Vergabeportal wie ein eigenes E-Mail-Postfach regelmäßig auf eingehende Benachrichtigungen zu überprüfen.
4. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für das Angebot die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollen. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass das Angebot vollständig ist.
5. Bieterfragen stellen Sie bitte ausschließlich über das Vergabeportal.
6. Bei technischen Problemen mit dem Vergabeportal wenden Sie sich bitte direkt an die Hotline des Vergabeportals bzw. den dortigen Support.
7. Während des laufenden Vergabeverfahrens sind Bieter im Interesse der Gleichbehandlung gehalten, nicht auf andere Weise (zum Beispiel mündlich oder telefonisch) mit der Vergabestelle Kontakt aufzunehmen.
8. Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von mehr als EUR 50.000,00 für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG). Negative Eintragungen in dem Auszug können zum Ausschluss führen. Die Einholung eines Gewerbezentralregisterauszugs bleibt vorbehalten.
9. Weitere Informationen ergeben sich aus den übrigen zur Verfügung gestellten Unterlagen.
10. Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Eigenerklärungen einzureichen:
-Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen,
-Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen,
-Eigenerklärung Russland-Sanktionen.
Die Eigenerklärungen können im Formular Anlage 6 abgegeben werden.
11. In besonderen Ausnahmefällen, in denen dies durch den Gegenstand des Auftrags gerechtfertigt ist, können ergänzende Eignungsnachweise des Bieters gefordert werden.
12. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, muss der Bieter, soweit dies gesondert angefordert wird, Nachweise zu den Eigenerklärungen zur Eignung vorlegen.
Der Auftraggeber behält sich ferner vor, für Nachunternehmer Eignungsnachweise zu fordern, die eine ihrem Einsatz entsprechende Erfüllung der für den Auftragnehmer geforderten Eignungsanforderungen belegen.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

66
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Auf Nachforderung besteht kein Anspruch des Bieters. Die Vergabestelle entscheidet nach § 56 VgV über Nachforderungen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Gemäß §§ 123 bis 126 GWB.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

MINDESTANFORDERUNG Eigenerklärung: Benennung einer für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Person, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung "Ingenieurin" oder "Ingenieur" zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Angaben zu einer Mitgliedschaft in einer Berufskammer sind - soweit zutreffend - unter Benennung der Kammer und der Listen- oder Mitgliedsnummer zu machen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorgenannten Voraussetzungen erfüllt. Einzelunternehmer und Freiberufler benennen eine entsprechende Person.

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens der letzten drei Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Alle Werte sind netto anzugeben, also ohne Umsatzsteuer. Die Umsatzzahlen sollen belegen, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft wirtschaftlich zur Ausführung des Auftrags in der Lage sein wird.

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Leistungsbild Verkehrsanlagenplanung) der letzten drei Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Alle Werte sind netto anzugeben, also ohne Umsatzsteuer. Die Umsatzzahlen sollen belegen, dass der Bieter/die Bietergemeinschaft wirtschaftlich zur Ausführung des Auftrags in der Lage sein wird.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

MINDESTANFORDERUNG: Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert. Alternativ verbindliche Erklärung des Bieters zur Verpflichtung, im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 1,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 1,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert, abzuschließen.

Eignungskriterium

Anzahl der Führungskräfte

Eigenerklärung, aus der die Zahl der Führungskräfte (umgerechnet auf Vollzeitstellen) der letzten drei Jahre und aktuell ersichtlich ist.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Eigenerklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Anzahl der beschäftigten Ingenieure (w/m/d), jeweils umgerechnet auf Vollzeitstellen, der letzten drei Jahre und aktuell ersichtlich ist.

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Eigenerklärung, welche Teile des Auftrags der Bieter/die Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

MINDESTANFORDERUNG Eigenerklärung: Anzugeben ist mindestens ein Referenzprojekt, das sämtliche nachstehenden Kriterien erfüllt:
- Leistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen, mindestens Leistungsphasen (LPH) 2 bis 8 nach § 47 HOAI, sowie die Besondere Leistung der örtlichen Bauüberwachung oder jeweils vergleichbare Leistungen wurden beauftragt und abgeschlossen. Die Leistungen gelten im Sinne der Mindestanforderung als abgeschlossen, wenn die jeweils angegebenen Leistungsphasen erbracht wurden, im Rahmen der LPH 8 mindestens die Abnahme der Bauleistungen und die Übergabe des Objekts erfolgt sind und die örtliche Bauüberwachung mindestens bis einschließlich der Mitwirkung bei der Abnahme der Bauleistungen und bis zur Übergabe des Objekts erbracht wurde;
- der Abschluss der Leistungen im vorstehenden Sinne erfolgte nach dem 31.12.2021,
- das Projekt betraf eine Verkehrsanlage des Straßenverkehrs,
- das Projekt war mindestens in Honorarzone III nach HOAI (oder vergleichbar) einzuordnen,
- mit Mindestbaukosten von zusammen EUR 2,0 Mio. netto in den Kostengruppen 300, 400 und/oder 500 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar).

Der geforderte Leistungsumfang kann ausschließlich hinsichtlich der Leistungsphasen 2 bis 8 sowie der Besonderen Leistung der örtlichen Bauüberwachung oder jeweils vergleichbarer Leistungen durch höchstens zwei Referenzprojekte in der Gesamtschau nachgewiesen werden. Dabei müssen die Leistungsphasen 2 bis 8 und die Besondere Leistung der örtlichen Bauüberwachung oder die jeweils vergleichbaren Leistungen insgesamt in dem vorstehend geforderten Umfang abgedeckt sein. Sämtliche übrigen Mindestanforderungen muss jedes der herangezogenen Referenzprojekte eigenständig erfüllen.

Pflichtangaben zu Referenzprojekten: Erforderlich ist die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Objekttyps, der Auftragsart (insbesondere, ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen, Honorarzone sowie wesentliche erbrachte Leistungen), die Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr), der Zeitpunkt des Abschlusses der Referenzleistungen im vorstehenden Sinne, der Honorarzone nach HOAI (oder vergleichbar) und der Baukosten in den genannten Kostengruppen nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar).

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Eigenerklärung: Angabe des vollständigen Namens des Bieters bzw. des jeweiligen Mitglieds der Bietergemeinschaft unter Nennung von: Firmenbezeichnung, Anschrift, Gründungsjahr des Unternehmens, Stellung (Einzelbieter, Mitglied einer Bietergemeinschaft, Eignungsverleiher), Hauptsitz des Unternehmens und vollständige Adresse, Name und Vorname des Büroinhabers (bei juristischen Personen bevollmächtigter Vertreter), Registrierung (Handels- oder Partnerschaftsregister mit Amtsgericht und Register-Nr. bzw. keine Eintragung), Betreuungsstandort und vollständige Adresse (falls abweichend vom Hauptsitz), Angaben zu KMU und zum wirtschaftlichen Eigentümer (Nationale Identifikationsnummer und Art der Nummer, Börsennotierung des Unternehmens, Staatsangehörigkeit(en) des/der wirtschaftlichen Eigentümer(s), falls nicht börsennotiert).

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB TVgG NRW).

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung