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(WOL) Renaturierung der Altenau in der Mesche bei Etteln und im Bereich der Sauerm...
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Zentrale eVergabe- und Submissionsstelle für WOL
Aldegreverstr. 10 - 14
33102
Paderborn
Deutschland
submissionsstelle@kreis-paderborn.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXWBYY6YT794WDP1

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXWBYY6YT794WDP1/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Bauleistung

Umfang der Leistung
Altenau 2026
Renaturierung
In der Mesche (Etteln)
BA 1 km 10+530 -10+810)
Sauermündung
BA 2 km 15+850 - 16+300)
Der Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, an der mittleren Altenau zwischen Fließkilometer 10+530 und 10+810 den Bach zu renaturieren.
Die Fließlänge im Plangebiet beträgt aktuell ca. 300 m. Die Altenau ist hier überwiegend mit einem Regelprofil ausgebaut, begradigt und eingetieft. Die Ufer sind teilweise mit Steinsatz aus örtlich anstehenden Kalksteinplatten gesichert.
Im Norden des Plangebietes wurde die Altenau in Teilstücken bereits renaturiert.
Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,405 ha groß.
1.4 Umsetzung der Baumaßnahme
Erforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.
Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Norden her auf der Westseite der Altenau, über eine unbefestigte Verlängerung der aus Etteln führenden Straße Kattenecke.
Da die Anfahrt des BA nur von Westen her möglich ist, wird es für die Bauabwicklung erforderlich sein, eine provisorische Überfahrt über die Altenau zu erstellen. Die hydraulische Leistungsfähigkeit der Gewässerkreuzung ist auf einen Abfluss von 2 m3/sec zu bemessen.
Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, der Topographie (Senken, Hochufer), erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand.
Der Verlauf der neuen Trasse ist dem beigefügten Lageplan zu entnehmen. Der Lageplan wird analog maßstäblich als PDF im Format DIN A3 zur Verfügung gestellt. Die Flurstücksgrenzen sind dargestellt. Bei Bedarf ist die Übernahme in ein georeferenziertes, digitales und GPS-taugliches Darstellungssystem durch den AN vorzunehmen. Der neue Verlauf wird gemeinsam von AG und AN im Gelände abgesteckt. Eventuell erfolgen noch Verschiebungen von bis zu 10 Metern, um sich an vor Ort ergebende Situationen anzupassen.
Die maßgeblichen Parameter für die bauliche Umsetzung sind der Verlauf und die Profilgeometrie der geplanten Trasse. Für die Einschnittstiefe bzw. Sohlhöhen der neuen Trasse sind die Anbindungsstellen im Ober- und Unterwasser relevant. Zum Oberwasser hin soll kein Stau entstehen, vor allem wegen des Hochwasserschutzes für den im Oberwasser östlich an die Altenau grenzenden Ackers. Auch zum Unterwasser darf keine Sohlhöhendifferenz entstehen, da hier keine Bauweisen zur Sohlstützung vorgesehen sind.
Gebaut wird ein Standardprofil mit einer Sohlbreite von 5-7 m. Die Kronenbreite variiert entsprechend der Einschnittstiefen, im Durchschnitt beträgt sie ca. 7-10 m. Sie wird insgesamt aber geringer ausfallen als im aktuellen Verlauf, da das Profil deutlich weniger leistungsfähig gestaltet wird. Die sich ergebenden Einschnittstiefen variieren zwischen 0,8 und 1,5 m. Die Ufer sind steil bis senkrecht auszuführen, nur an ausgeprägten Gleitufern (Innenkurven der Schleifen) erfolgt eine Abflachung der Ufer.
In der neuen Trasse wird zunächst die Vegetationsschicht abgezogen und bauseits seitlich zwischengelagert.
Der aus der neuen Trasse ausgehobene Boden wird zur Verfüllung des aktuellen Verlaufs eingebaut. Sollte die Altenau während der Umsetzung Wasser führen, ist der Boden bis zur Herstellung und Aktivierung des neuen Verlaufes seitlich zwischenzulagern. Vor dem Einbau des Bodens zur Verfüllung des aktuellen Verlaufes wird das Sohlsubstrat ausgehoben und in die neuen Laufschlingen eingebaut. Die Mächtigkeit des für die Übertragung geeigneten Sohlsubstrates beträgt ca. 0,5 m. Zusätzlich wird Kies aus dem BA 2 angeliefert und eingebaut.
Der gesamte Boden verbleibt innerhalb des Bauvorhabens, es wird kein Boden abgefahren. Ein Teil des Bodens wird an der Innenseite der wallartigen Anfüllung, die das Plangebiet im Osten abgrenzt, angedeckt. Hier werden 1-2 m3 pro laufenden Meter eingebaut.
Die bauseits seitlich zwischengelagerte Vegetationsschicht wird auf den Verfüllungsbereichen angedeckt.
Um die vorhandenen Ufergehölze zu schonen, werden die Wurzelteller nicht vollständig übererdet, d. h., die Verfüllung des aktuellen Profils erfolgt nur bis auf eine Höhe von 0,5 m unter das Niveau des umgebenden Geländes. Dadurch wird das aktuelle Profil als flache Hochflutrinne weiterhin am Abflussgeschehen teilnehmen.
Kleinere Gehölze, die der neuen Trasse weichen müssen, werden aufgenommen und innerhalb des Plangebietes verpflanzt, beispielsweise auf die Verfüllungsblöcke oder als Ufergehölze entlang der neuen Trasse. Das Verpflanzen erfolgt im Stundenlohn unter Anweisung durch die Bauleitung.
Bauabschnitt 2 Sauermündung bei Atteln
2.1 Einleitung
Der Wasserverband Obere Lippe (WOL) beabsichtigt, die Altenau im Bereich der Sauermündung zwischen Fließkilometer 15+850 und 16+300 zu renaturieren. Die überplanten Flächen sind in kommunalem Besitz oder gehören dem Wasserverband Obere Lippe. Das Plangebiet ist 2,095 ha groß.
Umsetzung der Baumaßnahme
Erforderliche Baumfällungen und der Rückschnitt von Gehölzen zur Freistellung des Baufeldes wurden bereits im Februar 2026 ausgeführt.
Die Zufahrt zum Bauvorhaben erfolgt von Nordosten über die als Fuß- und Radweg genutzte Dr.-Schmücker-Straße, die von der K1 Zum Sauertal abzweigt. Die Zuwegung ist mit einer Schranke gegen Durchgangsverkehr von Kraftfahrzeugen gesperrt.
Der neue Trassenverlauf ergibt sich aus der Flächenverfügbarkeit, erhaltenswerten Strukturen im aktuellen Verlauf, Restriktionen aus Ansprüchen an Hochwasserschutz und Vorflut sowie dem möglichst zu schonenden Gehölzbestand. Außerdem sind im Plangebiet zwei Furten vorhanden, die erhalten und teilweise abgeflacht werden.
Näheres sh. Vergabeunterlagen.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

33178
Borchen-Etteln

Weitere Erfüllungsorte

33165
Lichtenau-Atteln

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Beginn: 29.06.2026, Ende: 27.11.2026

Laufzeit bzw. Dauer

5

Nebenangebote

Ja

Hauptangebote

Ja

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

5

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eigenerklärung für nicht präqualifizierte Unternehmen (mit folgendem Inhalt) :
Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen
Unternehmen ausgeführten Leistungen.

Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, Vorlage einer
Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend
testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn und
Verlustrechnungen.

Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
Erklärung, dass in den letzten 3 Geschäftsjahren vergleichbare
Leistungen ausgeführt wurden.
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, Vorlage für 3 bis
5 Referenzen je eine Referenzbescheinigung mit mindestens folgenden Angaben:
Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme;
Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal
ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten
Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige
Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen
bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich
eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme
(Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung
(Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke,
die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers
über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung.

Angaben zu Arbeitskräften:
Erklärung, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Falls das Angebot in die engere Wahl gelangt, Angabe der Zahl
der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich
beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem
Leitungspersonal.

Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, Vorlage zur
Bestätigung der Erklärung:
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder
bei der Industrie- und Handelskammer.

Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation

Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die
Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellt.

Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen
Sozialversicherung:
Erklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung,
soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt
wurde.
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, Vorlage einer
Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.

Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, Vorlage einer
qualifizierten Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen

Die jeweils genannten Bestätigungen/Nachweise zu den Eigenerklärungen sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten Nachfrist von 6 Kalendertagen vorzulegen. Sollte diese nicht innerhalb der Frist vollständig vorgelegt werden, wird das Angebot ausgeschlossen.

Vorzulegende Nachweise:
Eigenerklärung zur Eignung; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Sonstige

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

21.04.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

18.05.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

21.04.2026 10:00 Uhr

Bieter und deren Bevollmächtigte sind nicht zugelassen. Es sind ausschließlich elektronische Angebote zugelassen.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Bezirksregierung Detmold
Leopoldstraße 15
32756
Detmold
Deutschland
+49 5231/71-0
+49 5231/71-1295
poststelle@bezreg-detmold.nrw.de
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