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Verfahrensangaben

Planungsleistungen für die Verkehrsanlagen im Umfeld des Bildungscampus Seidenstic...

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Bielefeld - Amt für Zentrale Leistungen
05711-31001-60
Werner-Bock-Str. 38
33602
Bielefeld
Deutschland
DEA41
Zentrale Vergabestelle
boris.clamor@bielefeld.de
+49 521515095
+49 521513350

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Str. 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514113094
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Bielefeld beabsichtigt die Vergabe eines Verkehrsplaners für die Hauptfeuerwache (FW) und Bildungscampus Seidensticker (Campus). Ein zentraler Aspekt ist die Anpassung und Erweiterung der verkehrlichen Anlagen, um den verschiedenen Anforderungen der Schulangehörigen sowie der Feuerwehr gerecht zu werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Verkehrsplanung soll sowohl den Sicherheitsanforderungen für den Schülerverkehr des Campus, als auch den besonderen Anforderungen an die Hauptfeuerwache Rechnung tragen. Mit den zu planenden infrastrukturellen Anpassungen soll eine zukunftsfähige Verkehrslösung geschaffen werden, die den Anforderungen aller Beteiligten gerecht wird und eine nachhaltige Nutzung der neuen Einrichtungen unterstützt. Eine nähere Beschreibung der Leistungsinhalte ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

---
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

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Bielefeld
Deutschland
DEA41

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Berücksichtigung des Preises durch die Wertungsmethode "Einfache Richtwertmethode"

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Leistungswertung

Die Leistungswertung erfolgt anhand einer konzeptionellen Präsentation, die 50% der Gesamtbewertung umfasst. Im Rahmen des
Bietergesprächs ist das Projektdurchführungskonzept mündlich darzustellen. Gegenstand der bewertungsrelevanten Leistung ist der präsentierte Inhalt, nicht die Form der Präsentation. Im Rahmen seiner Präsentation stellt der Bieter sein Konzept zur Umsetzung des Projekts sowie sein Projektteam vor und beantwortet Rückfragen der Wertungsjury.
Diese besteht aus Vertretern der Auftraggeberin. Die Präsentationsleistung wird aufgezeichnet. Die Bieter erklären sich mit der Abgabe ihres Angebots hiermit einverstanden. Die Bewertung der Leistung erfolgt im Anschluss an die jeweiligen Bietergespräche. Bei der Bewertung der Ausführungen im Rahmen der Präsentation kann ein Bieter maximal zehn Punkte erhalten.
Die Präsentation muss sich auf den konkreten Auftragsgegenstand beziehen und ein konkretes Leistungsangebot des Bieters beinhalten. Dieses
Leistungsangebot beinhaltet den konkreten vom Bieter angebotenen individuellen Lösungsweg für das jeweilige vom Auftraggeber vorgegebene Leistungsziel. Der Bieter soll darlegen, welche Herausforderungen er für das Projekt erkannt hat und wie er die Leistungsaufgabe zu lösen gedenkt. Für die Auftraggeberin ist die
Herangehensweise an das Projekt und dessen Durchführung relevant. Inhaltlich ist relevant, wie die Bieter die Planungsaufgabe und ihre Leistungsausführung gestalten. Die ausgeschriebene Leistung umfasst die innere Erschließung, ganzheitliche Planung, Anpassung und Erweiterung
der Verkehrsanlagen (Straße, Rad, Fuß, ÖPNV), um die Sicherheit,
Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Infrastruktur für alle
Nutzergruppen sicherzustellen. Der Bieter soll im Rahmen seiner
Präsentation beschreiben, wie er die in der Leistungsbeschreibung näher
dargelegte verkehrliche Erschließung planen und konzeptionell umsetzen
möchte. Wichtig ist, dass die Präsentation eine sinnvolle Struktur aufweist,
die besonderen Planungsanforderungen hervorhebt und auf die verkehrs und
mobilitätsplanerischen Herangehensweise eingeht. Der Bieter muss
zudem im Rahmen seiner Präsentation darstellen, dass er ein
leistungsfähiges Team für die Projektdurchführung bereitstellt. Er muss
erläutern, wie sich das Projektteam, das für die Leistungserbringung
vorgesehen ist, zusammensetzt. Des Weiteren hat der Bieter darzustellen,
wie er die jeweilige Vertretung der für die Leistungserbringung relevanten
Mitarbeiter regeln (z.B. im Krankheits- oder Urlaubsfalle). Positiv wird
bewertet, wenn der Bieter gewährleistet, dass während der gesamten
Leistungsausführung kompetente Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Die
erzielbaren Punkte hängen davon ab, wie überzeugend es dem Bieter aus
Sicht der Auftraggeberin gelingt, den aufgezeigten Maßstab zu erfüllen: 0
Punkte: Die Präsentation des Bieters entspricht nicht den Anforderungen.
Die Anforderungen bzw. Erwartungen werden nicht erfüllt oder die
Herangehensweise des Bieters ist inhaltlich nicht schlüssig dargestellt. Dies
gilt auch, wenn die Anforderungen bzw. Erwartungen lediglich
stichpunktartig ohne weitere Ausführungen wiederholt werden. 2 Punkte:
Die Präsentation des Bieters entspricht hinsichtlich nur mit erheblichen
Einschränkungen den Anforderungen. Anforderungen bzw. Erwartungen
werden nur mit erheblichen Einschränkungen erfüllt sind und die
Herangehensweise des Bieters weist inhaltliche Unschärfen auf. Sie lässt
nur eine nicht ausreichende Durchführung der Leistungen erwarten. 4
Punkte: Die Präsentation des Bieters entspricht mit Einschränkungen den
Anforderungen. Anforderungen bzw. Erwartungen werden mit
Einschränkungen erfüllt und die Herangehensweise des Bieters ist
inhaltlich größtenteils schlüssig dargestellt. Im Hinblick auf die Zielsetzung
der Leistung verspricht sie eine ausreichende Umsetzung. 6 Punkte: Die
Präsentation des Bieters entspricht den Anforderungen. Die Anforderungen
bzw. Erwartungen werden vom Bieter erfüllt und die Herangehensweise ist
inhaltlich schlüssig dargestellt. Im Hinblick auf die Zielsetzung der
Leistung verspricht sie mit kleinen Einschränkungen Erfolg. 8 Punkte: Die
Präsentation des Bieters entspricht vollumfänglich den Anforderungen.
Anforderungen bzw. Erwartungen werden vollumfänglich erfüllt und die
Herangehensweise des Bieters ist in jeder Hinsicht schlüssig dargestellt. Im
Hinblick auf die Zielsetzung der Leistung ist sie Erfolg versprechend. Dies
ist in der Präsentation schlüssig dargestellt und verspricht daher eine über
den Erwartungen liegende Leistungserfüllung. 10 Punkte: Die Präsentation
des Bieters ist der Zielerreichung in besonderer Weise dienlich.
Anforderungen bzw. Erwartungen werden vollumfänglich erfüllt und die
Herangehensweise des Bieters ist der Zielerreichung in herausragender
Weise dienlich. Dies in jeder Hinsicht schlüssig dargestellt und verspricht
daher eine weit über den Erwartungen liegende Leistungserfüllung. Die
Auftraggeberin behält sich das Recht vor, die Präsentationen im Rahmen
von Videokonferenzen durchzuführen.

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Die Auftraggeberin beauftragt den Auftragnehmer zunächst nur mit der Erbringung der jeweiligen
Leistungsphasen eins und zwei (Stufenauftrag). Die übrigen Leistungsphasen werden gesondert abgerufen.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Sonstiges

Förderung umweltfreundlicher Mobilität

Vorrangige Planung für Fuß- und Radverkehr (getrennte Radwege, sichere Querungsstellen, Vorrang an Kreuzungen)

Umsetzung des Schulmobilitätskonzepts der Stadt Bielefeld

Vermeidung unnötiger MIV-Verkehre durch Abbindung und Elternhaltestellen in Entfernung zur Schule

ÖPNV-freundliche Infrastruktur

Kapazitätserweiterung der Hochbahnsteige inkl. zusätzlicher barrierefreier Zugänge

Verbesserung der Zuwegung zu Haltestellen

Barrierefreiheit

Barrierefreie Gestaltung von Hochbahnsteigen, Querungsstellen und Gehwegen gemäß aktuellen Standards

Umwelt- und Naturschutz

Beachtung von Umwelt- und Naturschutzbelangen im Planfeststellungsverfahren (z.?B. LBP, FFH-VP)

Integration umweltrelevanter Vorgaben in die Planung

Multifunktionsfläche im Parkhaus

Flexibilität für zukünftige Mobilitätsformen (z.?B. Carsharing, Lastenrad-Abstellflächen)

Barrierefreiheit

Schulwegsicherheit

Breitere Gehwege (? 1,60 m), sichere Überquerungsstellen, verkehrsberuhigte Feldstraße

Konfliktfreie Führung von Fuß- und Radverkehr zum Campus

Nutzungsgerechtigkeit für alle Verkehrsteilnehmenden

Berücksichtigung unterschiedlicher Nutzergruppen (Schülerinnen, Feuerwehr, Anwohnende, ÖPNV-Nutzerinnen, Radfahrende, Fußgänger*innen)

Inklusion

Vollständige Barrierefreiheit bei Zuwegungen und Haltestellen

Taktile Leitführung im Straßenraum nach Bielefelder Standard

Sicherheitsaspekte für Einsatzkräfte

Planung von Alarmausfahrten ohne Konflikte mit Fuß- und Radverkehr

Anpassung von Ampelschaltungen für Einsatzfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB unzulässig, wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Des Weiteren ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

A. Ablauf des Vergabeverfahrens: Das
Verhandlungsverfahren läuft in zwei Phasen ab: (1) Die erste Phase ist der
Teilnahmewettbewerb. Dort ist noch kein Angebot, sondern lediglich ein
Teilnahmeantrag abzugeben. Dazu ist das auf der Plattform zur Verfügung gestellte
Teilnahmewettbewerbsformular auszufüllen und nebst Anlagen elektronisch über das
Vergabeportal einzureichen (bei Bewerbergemeinschaften ist das Formular
einschließlich Anlagen für jedes Mitglied einzureichen). Im Teilnahmewettbewerb wird
anhand der eingereichten Unterlagen die Eignung der Bewerber geprüft. Die
Auftraggeberin behält sich vor, sämtliche Angaben zu überprüfen und ggf. weitere
Nachweise in aktueller Fassung einzufordern (z. B. steuerliche Bescheinigung zur
Beteiligung an öffentlichen Aufträgen bzw. Bescheinigungen in Steuersachen,
Bestätigung des Versicherers usw). (2) Die geeigneten, im Teilnahmewettbewerb
ausgewählten Bewerber werden anschließend in einem zweiten Verfahrensschritt zur
Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Angebotsabgabe erfolgt unter Abgabe eines
gesonderten Angebotsformulars samt Honorarblatt und Anlagen. Die Dokumente
werden den für das Angebotsverfahren ausgewählten Bewerbern rechtzeitig elektronisch
zur Verfügung gestellt. B. Allgemeine Verfahrensbedingungen: - Verfahrensfragen sind
ausschließlich über das Fragen- und Antwortforum elektronisch über die genannte
Plattform zu stellen, - Die Anforderungen aus der Bekanntmachung sowie die im
Teilnahmeformular zur Bewerbergemeinschaft gemachten Angaben werden bei
Zuschlagserteilung verpflichtender Bestandteil des Vertrages, - Eine bestimmte Rechtsform von Bewerbern/Bietern ist nicht erforderlich. Im Falle von Bewerber- und
Bietergemeinschaften ist ein bevollmächtigter Vertreter, der die Bewerber- und
Bietergemeinschaften gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zu
benennen. Die Bewerber- und Bietergemeinschaften haftet gesamtschuldnerisch, -
Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Zu den geforderten Erklärungen und Nachweisen:
Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber
beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer
Unternehmen zu bedienen (Unterauftragnehmern, Eignungsleihe und
Bewerbergemeinschaften), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet
des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen, die
nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Die
Anforderungen aus der Auftragsbekanntmachung sowie die in der
Erklärung der Bewerbergemeinschaft (Teilnahmeformular) hierzu
getätigten Angaben werden bei Zuschlagserteilung verpflichtender
Bestandteil des Vertrags. Einzureichende Unterlagen: Ausgefülltes
Teilnahmewettbewerbsformular einschließlich erforderlicher Anlagen
hinsichtlich der persönlichen Lage/Angaben des/der Bewerbers/-in. Bei
Bewerbergemeinschaften ist das Formular einschließlich Anlagen für jedes
Mitglied gesondert einzureichen.

Neben den Referenzen sind folgende Angaben und Nachweise zu erbringen, die im Rahmen
des Teilnahmewettbewerbs mitzuteilen sind: 1) Erklärung zur Tariftreue und Zahlung des vergaberechtlichen Mindestlohnes, 2) Integritätserklärung einschließlich der Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß den §§ 123, 124 GWB, 3) Verfehlungen und Eintragungen in das Register zum Schutz fairen Wettbewerbs.

Ergebnis

Allgemeine Angaben
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

1
1
2

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

0
0
Angaben zum Auftrag
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

1
Wendt-Witte-Pirlet Ing.-Ges. mbH, 40215 Düsseldorf
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Wendt-Witte-Pirlet Ing.-Ges. mbH
HRB83125 Düsseldorf
Mittleres Unternehmen
Zimmerstraße 15a
40215
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
info@wwp-ing.de
0211770370
02117703737
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

19.05.2026

Angaben zum Angebot

1
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung